Ist dem: die Braut nicht gar zu 2hm gewandt? Lebtund webt sie nicht in Ihm? Sicht Er sic nicht jedenAugenblick? Wie spricht er denn, daß sie ihre Gestalterst zeigen soll? Er will ihre Stimme Horen: Erhört sie ja vbne Unterlaß im Inwendigen ihrer Seele— diese Stimme sic perstummt ja nimmer vor seinemOhr? — Freilich — das ist Alles wohl wahr. Dochwisset: zuweilen gefällt cs dein Herrn auch wohl,bcraustrcten zu lassen in die Erscheinung, was seineGnade Großes im verborgenen Heiligthum der Seeleansgcrichtet, theils um demjenigen, in welchem er seinWerk hat, dies Werk zu klarerem Bewußtscpn zn brin-gen, und ihn zu desto größerem Lobe ztt reizen; theilsum den Engeln und der Welt ein köstlich Schauspielzn bereiten, und seinen heiligen Namen vor ihren Au-gen zu verherrlichen. Zu diesem Zweck führt er danndie Seinen aus der lieblichen Beschattung der PalmenElims wieder hinweg in die rauhe Wüste, und ruftsic aus der Stille und der ruhigen Beschauung hinausins Leben, in mancherlei Gedränge, in Nacht undDunkel, wo das Licht, das durch seine Gnade in ihnenist, Gelegenheit hat, scyn Dasepn zu erweisen Und het-auszubrechcn in die Sichtbarkeit. — Die schwere Prü-fung, die er über Abraham verhängte, und der Be-fehl: »Gehe hin, und schlachte deinen Sohn, den dulieb hast, « was wars wohl anders, als ein verstecktes :»Meine Taube, zeige mir deine Gestalt, und laß michHoren deine Stimme?« Und siehe, die Stimme dieserTaube war süß und ihre Gestalt lieblich! Der Kampfmit Jacob — zu welchem Zweck geschah er doch? AnsTageslicht sollt's treten, wie mächtig des Herrn Kraft
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