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Feinde alle heißen — wie Brod zu fressen gedenken,während wir uns nicht schnell genug auf und davonmachen können, wenn wirs von jener Seite her nurvon fern brüllen oder zischen hören. Wir wagenkeinen Kampf auf eigene Hand — verkriechen unsvielmehr hinter den Schild unseres Vorfechtcrs, sobaldzum Streit geblasen wird — während jene, unendlichglorreicher, jeden Beistand männlichstolz verschmähen,und sich selbst vertretend und vertrauend ins Feuerder heißesten Versuchung hineingchen, als wären sievon Stahl und Eisen, und auch im Unterliegen nochdcn Ruhm scsthaltcn, auf dem Kampfplatz, wenigstensauf dem Felde der Ehre — gefallen zu scyn. Nein,auf solch ein Hcldcnthum thnn wir Verzicht. Wirsind nicht solche Enakim, solche Riesen und Löwen.St. Paulus spricht freilich einmal von Panzern, Har-nischen und Kriegcssticfcln, die wir anhättcn; voneinem Helm, der ans unserm Haupte blitze; von einemstarken Schilde, den wir in der Linken, und von einemzweischneidigen Schwcrdte, das wir in der Rechtentrügen und schwängen; und darnach sollte man dennfreilich wunder meinen, was für schreckliche und ge-wappnete Sicgeöhelden wir wären. Liber so ists dochnicht gemeint. Wie man von einer Taube, wenn sicdem Geier in ihr sicheres Haus entflohen ist, und nunin guter Bedeckung sitzt — auch wohl sagen könnte:nun hat sic Panzer und Schienen an wider den Feind,und ist bedeckt mit Helm und Schild; in gleichem Sinnwird auch von uns an manchen Stellen der Schriftgerühmt, daß wir gewaltige Leute seycn, über undüber gerüstet — und schrecklich wie Heerschaaren. Un-