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Vier Predigten aus dem Lied der Lieder
Entstehung
Seite
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niß zu ihm und unser Anhängen, ein ganz anderesgeworden.

Ich halte ihn, jauchzt die Braut, und will ihnnicht lassen. Warum denn nicht?> Weil er dirviele Freude in dein Herz gibt, und manche Erquickungs-stunde dir bereitet auf Erden? O nein, würde dieBraut crwiedern, wenn sie unter uns wäre, o nein,und wenn er mich darben ließe Jahraus und ein, undmich nichts schmecken ließe von seiner großen Lieblich-keit, ich halte ihn, und will ihn nicht lassen, weilich weiß, daß nur Er mich vom ewigen Tode rettenkann. Ich halte ihn und will ihn nicht lassen.Warum denn nicht? Weil man's bei ihm so gut hat,und Er das Leben dir versüßet? O nein, würdesie zur Antwort geben, o nein, und wenn er mirlauter Galle zu trinken gäbe in dieser Welt; ichweiß, daß er allein es ist, der mich an den finsternKlüften der Ewigkeit vorüber, und durch's Feuer desGerichts hindurch helfen kann, darum halt ich ihn,und will ihn nicht lassen. Ich halte ihn und willihn nicht lassen. Warum denn nicht? Weil Er dirhelfen kann, daß du die Gerechtigkeit erlangest, dievor Gott gilt? Ei was, helfen kann, würdedie Braut sagen, ich kann nichts, nichts dazuthun, daß ich geschmückt werde zur großen Hochzeit.Er muß und kann mich ganz allein in den Rock unddie Kleider des Heils hüllen, in denen Gott uns sehenwill. Darum halt ich ihn, und will ihn nicht las-sen, und gebe mich ganz in seine Hände. »Jchhaltc ihn, und will ihn nicht lassen,« jauchzt sie,oder vielmehr der Geist, der in ihr ist »bis ich

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