cs fruchten? Siehe, hat Er den Sünder einmal aus-genommen in seine Liebe, so ist sein Eifer fest wie dieHölle. Und ob es der Satan wäre, oder Moses unddie Engel — seine Antwort würde lauten: »Hebeteuch hinweg von mir, ihr alle miteinander. Welchemich gnädig bin, dem bin ich gnädig! Wer hat dareinzu reden?« Fest wie die Hölle ist sein Eifer: Er läßtnicht wieder, was Er einmal angenommen; Er holtden verlornen Sohn wieder um von den Träbertrögen,und von den Bänken der losen Buben und der Spöt-ter; und seinen Knecht Salomo verfolgt Er bis indie Tcufelskapellen hinein, hinein bis in die Versamm-lungen der heidnischen Weiber, und des ehebrecherischenGesindels; — ja bis zu den Altären der Götzen gehtEr ihm nach, und ruht und rastet nicht, bis Er ihnwieder zurück gebracht, weil er einmal sein Knechtwar. So macht Er's — gleich als ob Er dem Satanweisen wollte: » Ich bin stärker, denn du ! « Was Erhat, das hat Er — und gibts nicht wieder. Und woder Satan einen Anlauf macht wider seine Braut —da stäubt das Gefilde, da klirrt sein Wehr und Waffen,bis der Drache unterlegen. Ja sein Eifer um dieSeinen ist fest und unerbittlich, wie die Hölle. Ichbin gewiß, sagt Paulus, daß weder Tod noch Leben,weder Engel, Fürstcnthum noch Gewalt, weder Ge-genwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tie-fes, noch irgend eine Kreatur — mag mich scheidenvon der Liebe Gottes, die da ist in Christo Jesu, un-scrm Herrn.
Noch einmal— fest wie die Hölle, ist sein Eifer —ja eine heilige Eifersucht ist seiner Liebe zu den Sün-