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wurde aber durch Ges. v. 20 und 27. Nov. und -I. Dcc. 1849 bis auf3'70l >4! Fr. in 3proc. Renten annullirt, nachdem sie schon meh-rere Jahre anderweitig verwendet worden war.
§. 525.
Ist man in der Wahl der rückzukaufenden Obligationen un-gebunden, so muß man diejenigen vorziehen, deren Einkauf amvortheilhaftesten ist. Dieß hängt zunächst von dem jetzigen Curseder verschiedenen Obligationen ab («). Doch muß man auchzugleich die Wahrscheinlichkeit des baldigen Steigens der ver-schiedenen Arten von Schuldbriefen, wodurch der Einkauf der-selben späterhin immer mehr erschwert wird, berücksichtigen. Beiden Papieren von niedriger -Verzinsung hat eine solche Curs-erhöhung den weitesten Spielraum, weßhalb immer nach denZeitumständen und nach den Erfahrungen der jüngstvergange-nen Jahre zu bcurthcilen ist, ob ein solches Steigen wahrschein-lich und daher der Rückkauf einer minder wohlfeilen Art vonSchuldbriefen rathsam ist.
(a) Stehen z. B. die 3proc- zu 96, die 3>/,proc. zu 98, so ist es für denAugenblick nützlicher, diese zu kaufen, weil dann eine Summe von10 oov fl. eine Rente von 33!," tilgt, in 3 Proc. angelegt aber nurvon 312,°, also >9/ fl, weniger.
Z. 526.
Hat man Anleihen ohne Verschreibung eines höheren Nenn-betrages abgeschlossen und die Heimzahlung innerhalb einer be-stimmten Zeit versprochen, so versteht es sich, daß die Tilgungnur in der verheißenen Weise zulässig ist. Aber auch in den Fäl-len, wo kein Zahlungsversprechen vorliegt, ist die Bezahlungdes vollen Betrages im Allgemeinen zweckmäßig und empfeh-lenswert!). Benutzt die Negierung einen niedrigeren Curs zumRückkäufe, so bestärkt sie die Gläubiger in deren Besorgnissen,schwächt ihren Eredit und erschwert sich künftige Anleihen, tilgtsie aber nach dem Nennbeträge, so bringt sie ein Steigen desCurses zu Wege. Dieses verdient daher bei einer nicht übergro-ßen Schuldenlast und bei einem nicht viel gesunkenen Curse denVorzug, zumal da man voraussetzen kann, daß ein beträchtlicherTheil der Obligationen, z. B. in den Händen der Stiftungenund Corporationen, noch nicht verkauft worden ist, weßhalb