(c) Man rechnet im Zollverein 5 Proc. Rohzucker aus Rüben, die soebenzur Zerkleinerung kommen, dieß ist aber zu wenig.
(4) Die Steuer begann im Zollverein i. I. I8t l mit einem Satze von35 kr. für den Centner Rohzucker. Es war eine Erhöhung für denFall verabredet, daß im Zollverein der Rübenzucker über ^ desBedarfs liefern würde. Die Steuer soll künftig wenigstens >/^ vomZoll des Rohzuckers für inländische Siedereien betragen (jetzt 5 rl.)ferner soll sie sammt dem Zuckerzoll auf den Kopf der Einwohner soviel betragen, als i. D. 1838 — I8tO der Zucker- und Syrupzollausmachte. Dieser Zollbetrag berechnet sich zu 6'/, Sgr. auf denKopf. Seit >844 fließt die Rübenzuckersteuer in die Lereinscasse.Sic wurde 1844 auf l rl., 185» auf 2 rl vom Ecntner Rohzuckererhöht, nämlich 3 Sgr. vom Centner Rüben. Da aber diese wohl<1 — 7 Proc. Zucker geben, so ist die Abgabe nur ungefähr 1 (4 rl.vom Zucker. Ertrag 1845 — 47 i. D. 232 955 rl. — In Frankreichwurde diese Abgabe durch das Ges. v. 18. Juli 1837 eingeführt, an-fangs 11, dann von 1839 an 18'/- Fr. von 10» Kil. 184» folgte eineErhöhung auf 25 Fr. Die Fabriken behaupteten sich ungeachtet die-ser Belastung. 1843 schlug die Regierung vor, die Fabrikanten mit40 Will. Fr. zu entschädigen und dagegen die Bereirung des Rüben-zuckers zu verbieten , allein die Kammer zog vor, diesen und denRohrzucker aus französ. Coloniecn in der Besteuerung gleich zu setzen,so daß 5 Jahre lang jährlich 4 Fr. v. 1»» Kil. dem Rübenzuckermehr aufgelegt wurden. Der Steuerfuß ist 49 V,. Fr. von >00. Kil.,aber Rohrzucker aus fremden Ländern zahlt 22 Fr. Zoll weiter. DieR.-R.-Zuckcrsteuer trug 1842 9-439 000 Fr., A. für 1841 29 Will. Fr.
4. Absatz.
Gr änzz ö ll e.
1. Allgemeine Grundsätze.
8 . 413 .
Zölle (re) oder Mauten (/,), d. h. Abgaben von den imHandel versendeten Waaren, kamen schon im Alterthume vor (c)und gingen nach dem Beispiele des römischen auf das deut-sche Reich über (</). Sie wurden an einzelnen Handelsplätzen,besonders Seehäfen, so wie an Brücken und Straßen von denaus-und eingehenden Waaren, ursprünglich mit gleichen Sätzenfür die verschiedenen Arten derselben, erhoben, und man scheintmehr die Handelsgewinnste, besonders der Ausländer, als die
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