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2 (1851)
Entstehung
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172
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Maaße der zur Erzeugung erforderlichen Menge von Arbeit,I, §. 203. Erlangt der Unternehmer nicht den vollen Ersatz derMehrausgaben, die ihm der höhere Lohn und die vertheuertenEinkäufe von Gewerbserforderniffen verursachen, so wird seinGewerbsverdienst geschmälert und die Fortdauer deS Gewerbesbedroht. Wird dagegen die Preiserhöhung der Maaren durchge-setzt, so kann hiedurch ein Theil des auswärtigen Absatzes ver-loren gehen. Was die im Lande verzehrten Gegenstände betrifft,so bleibt ihre Preiserhöhung auf allen denjenigen Bürgernlastend, welche sich nicht wieder eine Vergütung im Preise an-derer Leistungen verschaffen können, also z. B. auf den Rent-nern, den Unternehmern in Ansehung ihres persönlichen Ver-brauches und den Besoldeten. Man sieht, daß eine solche Steuer,wie die in dem oben betrachteten Falle (Z. 419), weit eingrei-fende, schwer genau zu überblickende Wirkungen hervorbringt, dienur darum gewöhnlich nicht als sehr nachtheilig erscheinen, weilder aus solche Weise sich vertheilende Steuerbetrug nicht groß war.

Aus allen diesen Erwägungen folgt die Unräthlichkeit einerBesteuerung der unentbehrlichsten Dinge (-).

(a) Ueber diese Ucbcrwälzung s. A. Smith, III, 292.Ricardo,Cap. 18. Smith tritt hier der Ansicht von M. Decker bei,daßgewisse Steuern im Preise gewisser Güter bisweilen 4 Sfach ge-häuft Vorkommen," daß man z. B. im Preise des Leders nicht nurdie Steuer vom Leder der eigenen Schuhe, sondern auch von denendes Schuhmachers und Gerbers bezahlen müsse und daß mithin derConsument für alle Landeserzcugnisse etwas mehr auszugeben habe,um den aus die arbeitende Classe fallenden Lhcil der Ledersteuer zuvergüten. Schon Ricardo hat die hierin liegende Uebcrtreibungwiderlegt. Da die Ausgabe für diesen Artikel nur ein kleiner Theilaller Unterhaltskosten des Arbeiters ist, so könnte selbst im Falle ei-ner vollständigen Ueberwälzung der Zuschlag, der noch aus dieserUrsache zu dem Lederpreise kömmt, nur unfühlbar gering sein, es istaber überhaupt nicht anzunehmen, daß Veränderungen in einem dervielen kleinen Bestandtheile der Jahresausgabc auf den Lohn wir-ken. Man hat die hohe Accise in Holland und den dadurch be-wirkten hohen Lohn als eine der Ursachen vom Verfall dieses Landesangesehen (Luzac, Betrachtungen über den Ursprung des Handelsund der Macht der Holländer, Greifswald 1790. IV, 91), und diebritischen Fabrikherren drangen aus diesem Grunde auf die Wcg-räumung der Einfuhrzölle von Getreide. Dagegen hat man inGroßbritanien und Frankreich vielfältig aus der' Höhe der Auf-wantssteuern und folglich des Lohnes die Nothwendigkeit einesZollschutzcs abzuleiten versucht. Das bisherige Steuersystem Groß-britaniens ist offenbar in dieser Hinsicht fchlcrhaft.