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2 (1851)
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Uebergang eines Gegenstandes an den Zehrer erhoben wird.Dieß laßt sich so darthun: a) der Zins für den bei der indirec-ten Erhebung zu leistenden Steuervorschuß muß im Preise desbesteuerten Gegenstandes neben dem Betrage der Steuer selbstersetzt werden, und da die Umlaufszeit des Eapitales nicht ge-nau bekannt ist, so rechnen die Berkaufer wohl auch auf den un-günstigen Fall und fordern mehr Zinsen, als sie im Durchschnittnöthig hätten, so wie sie schon des Gewcrbsgewinnes wegenmehr als den üblichen ZinS ansetzen. Je eher dieser Vorschußerstattet wird, desto geringer ist die Verthcuerung durch denZins (»). b) Es werden verschiedene Verluste verhütet, diesonst zuletzt wieder von den Käufern ersetzt werden müssen,z. B. durch Schwinden, Eintrockncn, Auslaufen, Verderben derVorräthe, unverkaufte Reste u. dgl. (-). e) Steuern, die ineinem früheren Zustande eines Gutes, etwa von dem Rohstoffe,erhoben werden, können auch andere Verwendungen desselbentreffen, die man nicht zu besteuern beabsichtiget (u); sie könnenferner durch die Vertheuerung den Absatz auf ausländischenMärkten verringern. Läßt sich aus anderen Gründen eine Ab-gabe dieser Art nicht vermeiden, so muß bei der Ausfuhr die be-zahlte Steuer vergütet werden, waS jedoch nicht ohne verschie-dene Unbequemlichkeit ist.

(a) Jedoch erfolgt diese Vertheurung darum nicht vollständig, weil ge-wöhnlich schon anfangs, wenn letztere eingeführt wird, ein Preis-aufschlag der Kunstwaaren versucht und Vurchgesetzt wird. Ri-cardo (Cap. 29) wendet gegen Say Folgendes ein: Wenn derFabrikant die Steuer von UiUO Fr. erst nach einem Jahre ersetzterhält und daher IllO Fr. Zinsen darauf schlägt, so hat dagegender Consument den Nutzen, die IlltlO Fr. ein Jahr später zu be-zahlen, so daß ihm, wenn er sie unterdeß ausleiht, die Zinsen zuGute kommen (hier ist die franz. Uebersetzung II. 283 fehlerhaft).Allein, wenn im ersten Jahre die Steuer noch keine Wirkung aufden Preis der Kunstwaare hätte, so wüßte der Consument garnicht, daß er diese künftig höher bezahlen muß, und an das Aus-leihen dieser ganzen, bei vielen Mensche» in kleinen Summen zer-streuten Zinsersparniß wäre wenig zu denken.

(ä) Nachtheile der englischen Glasaccise, die man von der flüssigen Glas-masse im Ofen erheben durfte, Mac Culloch, Handb. I, 717.

(c) Z. B. eine Auflage auf Backsteine und Ziegel, statt auf Wohnungen.