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britischen Reiche wurden i. D. 1785—97 17-736 000 Pf. Tabak cin-gcführt bei 1 Sch. 7 P. Zoll/ aber 1832 nur 20-313 000 bei 3 Sch.Zoll, obschon die Volksmenge sich unterdeß verdoppelt hatte. Manvcrmuthet, daß in Irland die Hälfte, in Großbritanien /z oder >/,des verbrauchten Tabaks eingeschwärzt wird — Bei dem Zolltarifvon 18l2 erwartete man wegen der vielen Ermäßigungen einenMindcrertrag von 1-750 000 L., aber die Einnahme war 1870—-lli. D. 23-581 000 L., 1872 22 771 000 L., 1813 22-850 000 L. —1787 wurde in Preußen die Kaffec-Accise von 6 auf 3 Gr. vom Pf.gesetzt, wodurch die Einnahme von 3 auf 500 000 rl. anwuchs, Wie-derhold, S. 167.
(c) Die brit. Steuer auf Seife trug am meisten, nämlich 1 Sch. 7))P.vom Kopf der Einwohner, als der Fuß 3 P. vom Pfund harter und12/, P. von weicher Seife war, die Herabsetzung auf i-oüg. I undl P. erhöhte den Verbrauch des Kopfes von 6," auf 9,? Pf., derStcuerbeitrag fiel aber auf l Sch. IVgP. ?orter, kO-o^ross vklbe imtlo», II, 76.
(r?) Das Wort Octroi bezeichnet sowohl eine landesherrliche Bewilligungim Allgemeinen, als eine städtische Aufwandssteucr insbesondere. InParis kam schon >323 eine solche von l «Ion. p. livro der eingehen-den Waaren vor, wovon der König aber Vz zog, wie denn 1563 dieHälfte aller Lctrois für den Staat bestimmt und 1681 die Fort-dauer der meisten Lctrois verordnet wurde, s. Ic,>c)-c:I. mölb. Abth.bllin-nwes, III. Art. Oolroi. — Die starken Lctrois im heutigenFrankreich sind ein Gegenstand vieler Beschwerden und haben imVergleich mit den Steuern des Staates noch den besonder» Nach-theil, ausschließlich auf die Städte zu fallen. Nach knrrillon(8upprossic>n <0-8 0. I.)-on, 1871) sind 1420 Ortschaften, welche 75Mill. Fr. auf diesem Wege in die Gemcindccasscn bezahlen.
§. 418.
2) Aus den einzelnen Aufwandssteuern läßt sich nicht wohlein solches vollständige Ganzes mit einem guten Ebenmaaßeder Theile machen, wie es bei den Schatzungen erstrebt werdenkann, doch muß auch die Besteuerung des Aufwandes auf einegenaue Statistik der Erzeugung, Vertheilung und Verzehrungder Güter in einem Volke gestützt werden. Hieraus muß manermessen, welche Wirkung eine gewisse Steuer auf die verschie-denen Volksclassen nach dem Umfange ihrer Ausgaben äußernwerde. Stützpunkte hiezu liefern die Erfahrungen über denErtrag der schon bestehenden Steuern und über ihre Verände-rungen im Vergleich mit der Zunahme der Volksmenge(Z. 410). Wo cs an anderen statistischen Erkenntnissen fehlte,da hat man gewöhnlich nur aus dieser Gesammtwirkung jederAufwandssteuer abzunehmen gesucht, ob man sie noch erhöhen