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2 (1851)
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ges ab. Wird z. B. eine Abgabe auf das vierfache erhöht undsinkt der offenkundige Verbrauch auf ^ oder '/?, so wird derRohertrag auf das I V?- oder 2fache anwachsen. In vielenFallen hat man von der Steuerermäßigung finanziellen Nutzenempfunden (L). Je nach den Kaufmilteln und der Wcrthscha-tzung der Zehrer gicbt es für jede Waare ein gewisses Maaßder Steuer, bei welchem dieselbe am meisten cintragt und dießMaaß sollte man nach der Erfahrung zu erforschen suchen, umsich nach ihm richten zu können, denn eine höhere Festsetzung derSteuer würde nicht bloß der Stautscasse Verlust bringen, son-dern auch den Bürgern eine unnöthige Beschränkung und Be-lästigung auferlcgen. Wohl aber kann cs nützlich sein, dieSteuer auch mit einem Opfer für die Staatscafse noch weiterherabzusetzcn (e). Die Erhebung von Aufwandöabgabcn aufRechnung der Gemeinden (der sogen. Octrois) muß nach dennämlichen Grundsätzen beurtheilt und beschränkt werden (c/).

(a) Hieraus bezieht sich Sw ist's allbekanntes Witzwort, daß imSteucrwesen zwei mal zwei nicht vier mache.

(ö) Biele Erfahrungen dieser Art sind in Grosbritanicn gemacht wor-den. Als man 1784 den Thcezoll von I19 auf 12 Proc. erniedrigte,fiel der Zollertrag nur von 700 000 auf 24«) 000 L., während er vcr-hältnißmäßig auf 73 000 hätte sinken müssen. Als Pitt >788 denZoll der Franzwcine von 99 auf SO L., der portugiesischen von 49^auf 32f/z L. St. von der Tonne hcrabsetzte, nahm (i. D. der 3 vor-hergehenden und der 4 späteren Jahre) die verzollte Einfuhr um7l, der Zollbctrag um I! Proc. zu. Die Abgabe von französischenWeinen wurde 1 825 von l l Sch. S P. auf6 P. ermäßigt. Der mittlereErtrag der 4 letzten Jahre war 106 000 L., der der 3 folgenden115 000 L. Die Verdopplung der Abgabe von Glas i. I. >813steigerte den Durchschnittsbetrag nur von 310 000 auf 395 000 L. Bon Olivenöl war die Zolleinnahme in Grosbritanien bei demZolle von 1 '/? Sch. pr. Gallon i. D. von 182024 51 332 L., nachder Herabsetzung auf ?Sch. aber, welche 1825 geschah, wurden von182831. i. D. 59 914 L. St. eingenommen. Zwischen 1825 und1828 wurden soviel Verminderungen des Zolles und der Accise vor-genommen, daß, nach^Maaßgabe des bisherigen Ertrages, ein Aus-fall von 9 Mill. L. St. hätte eintretcn müssen, aber cs wurden nur3 Mill. weniger eingenommen, vgl. i'-irnoll, a. a. O., S. 43 ff.1825 ermäßigte man den Kaffeezoll von 1 Sch. pr. Pf. auf dieLälfte. Die Folgen zeigten sich sehr günstig; denn der Verbrauchauf den Kopf, der 1821 16 Loth gewesen war, stieg 1831 auf 1 Pf.11 Loth, der Steuerertrag auf den Kopf von 6 auf 8 P. Im I.1840 wurden die meisten Gegenstände des Zolls und der Accise um5 Proc., der asssssell tnxv8 um 10 Proc. erhöht. Die beiden erstenZweige sollten deßhalb V833 000 L. mehr cinbringen, aber der Mehr-crtrag von 1841 war nur 262 000 L. Peel, 11. März >842. Im