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2 (1851)
Entstehung
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bettsverdienste und manchen Gewerbsunternehmringen,kann auch die Handlungsweise des Besteuerten als Ur-sache einer gewissen Einnahme nicht außer Betrachtbleiben;

Ii) in dem ungleichen Unterhaltsbedarfe der einzelnen Fa-milien, an dessen Stelle eine mittlere Größe für jedeElasse von Bürgern und jede Stufe des rohen Ein-kommens aufzusuchen ist;

2) auch der von äußeren Umstanden herrührcnde Wechsel imBetrage der Einkünfte von Jahr zu Jahr kann nicht genauverfolgt werden, vielmehr muß man einen Durchschnittderselben annchmcn und von der Vergangenheit auf dieZukunft schließen.

Auf diese Weise tritt an die Stelle der unerforschlichenwirklichen Einnahme ein mittlerer Betrag derselben, derzugleich den Durchschnitt der gleichzeitigen und unter gleichenäußeren Umständen erfolgenden Einkünfte vieler Steuerpflichti-gen bildet (S).

O) Sind z. B> die Abweichungen von der wirklichen Reineinnahme10 pCt. und beträgt der Stcuerfuß derselben, so ist die Steuerhöchstens um 1'/« pCt. der Einnahme zu groß oder zu klein,was wenig in Betracht kommt.

(L) So wird z. B. für mehrere Wohnhäuser von gleicher Beschaffen-heit und Lage gleiche Rente angesctzt, wenn auch zufällig daseine etwas höher als das andere vermiethet worden ist. Mur-hard nennt diesen mittleren oderidealen" Betrag des reinenEinkommens Rente und gründet hierauf den Unterschied derRenten- und Einkommenssteuer, a. a. O. S- IW. 267. DieSchwierigkeiten einer vollständigen und genauen Besteuerungaller reinen Einkünfte haben mehrere Schriftsteller zu dem Rathebewogen, das Streben nach Erreichung dieses Zweckes ganz auf-zugeben. I. G. H o ffmann (Die Lehre von den Steuern, S. 67 ff.)legt vorzügliches Gewicht auf den Umstand, daß die Empfängereines gewissen Einkommens in Folge von vielerlei persönlichenVerhältnissen sehr oft nicht einen gleichen Lhcil desselben mit glei-cher Leichtigkeit angeben können.Wer Steuern nach dem Ein-kommen vertheilt, der unternimmt zu bestimmen, welcher Lhcildes Einkommens eines Jeden nützlicher durch öffentliche Behördenals durch ihn selbst verwendet werde... Bei den Lebensverhältnis-sen, welche sich unter gesitteten Völkern in der Reihe von Jahr-hunderten ausgebildct haben, beruhen alle Versuche zur Begrün-dung eines solchen Urthcils auf einer wohlgemeinten Selbsttäu-schung", S. 40. Aber man kann nicht auf die Schatzungen gänz-lich verzichten und der bei ihnen mögliche Fehler ist doch destokleiner, je sorgfältiger man in der Anlegung zu Werke geht.

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