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2. Die christliche Zeit 1 (1855) Fünfzehn Jahrhunderte
Entstehung
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in den beiden nächsten Jahrhunderten nach dem Ende der Kreuzzüge. ZZ7

hatte, nachdem er an Peters Stelle getreten war, sich gegen Aragonicnnnd Portugal, die von den Erschütterungen in Castilien Gewinn ziehenwollten, sowie gegen den Bruder des schwarzen Prinzen, den HerzogJohann von Laneaster, der als Gemahl einer Tochter Peters Anspruchauf den Thron machte, zu verteidigen. Die hieraus hcrvorgegangcnenKriege zogen sich bis in die Negicrungszeit seines Sohnes Johann fort,und ein wechselndes Kricgsglück gab Portugal in dessen Hand und ver-trieb ihn wieder daraus/ Als er im Jahre 1390 starb, konnte währendder Minderjährigkeit seines Sohnes Heinrich III. in Portugal die ein-heimische Herrschaft sich wieder befestigen, und als Heinrich selbst dieZügel ergriffen und in seinem Lande Ordnung geschaffen hatte, wurdenVorbereitungen zu neuem Kampfe mit den Mauren getroffen, der erstnach dem im Jahre 1406 erfolgten Tode des Königs durch seinenBruder Ferdinand als Vormund des unmündigen Johann II. begonnenwurde und Antequera den Mauren entriß. Die Verhältnisse Castiliensverschlimmerten sich, als der König seinen trefflichen Vormund verlor.Da Johanns I. Gemahlin Eleonore, die Mutter Heinrichs und Ferdi-nands, eine Tochter Peters IV. des Grausamen von Aragonien gewesenwar, nnd von dessen zwei Söhnen Martin als Nachfolger des älteren,Johann, im Jahre 1410 die von den Grafen Barcelonas ausgegangeneKönigslinie geschlossen hatte, war Ferdinand zur Bewerbung um diearagonische Krone berechtigt nnd erhielt sie ungeachtet der Anstrengungeneines einheimischen Bewerbers durch schiedsrichterlichen Spruch von jedrei Männern ans Catalonien, Aragonicn und Valencia. Zu dem Reichegehörte nicht allein das von Peter IV. eingezogene Königreich Majorka,sondern da Martins gleichnamiger und vor ihm gestorbener Sohn mitder Tochter des letzten der von Peters I!I. Sohne Friedrich abstammendenKönige von Sicilien vermählt gewesen, war auch diese Insel auf demWege der Erbschaft an die mit Martin erloschene aragonische Linie vonPeters Nachkommen übergegangen. Während Ferdinand seinem Reicheein tüchtiger Regent war, versank sein Neffe in Unthätigkeit und dessenReich in Verwirrung. Der Zustand des Reiches wurde, da JohannsSohn Heinrich IV. an gleicher Schwäche litt, so unerträglich, daß imJahre 1465 ein Aufruhr entstand und die Herrschaft seinem BruderAlphons übertragen wurde. Nach dessen Tode bot man der SchwesterJsabclla die Krone an und ihre Weigerung brachte Heinrich, der sie zuseiner Nachfolgerin erklären mußte, wieder in deren Besitz. Als aberJsabella im Jahre 1474 ihrem Bruder gefolgt war, kam der Königvon Aragonien als ihr Gemahl auf den kastilischen Thron, und alsdieser seinerseits die Regierung in seinem väterlichen Reiche übernahm,war die Vereinigung der beiden spanischen Hanptreiche vollendet. AufFerdinand, der sich, indem er dem Papste Benedikt XIII. den Gehorsam