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2. Die christliche Zeit 1 (1855) Fünfzehn Jahrhunderte
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nach dem Ende der Kreuzzügc.

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1277 zur Unterwerfung. Ein im Jahre 1283 gemachter Aufstandsversuchendete mit des Fürsten Tode und abermaliger Unterwerfung des Landes,welcher die Einführung englischer Verwaltung folgte. Da währenddieses Feldzuges dem Könige sein ältester Sohn in Wales geborenwurde, erhielt derselbe den Namen eines Prinzen von Wales, der seitdemden Thronfolgern in England geblieben ist. Länger als Wales beschäf-tigte den König Schottland, wo mit dem Tode Alexanders III. im Jahre1286 das alte Königsgcschlccht erloschen war und zwischen vielen Be-werbern Eduard als Obcrlehnsherr entscheiden wollte. Die nächstenAnsprüche hatten die beiden den alten Königen durch mütterliche Abstam-mung verwandten Familien Balliol und Bruce. Nach einer Prüfungder Ansprüche, der sich sämmtliche Bewerber unterworfen hatten, fielim Jahre 1291 Eduards Spruch zu Gunsten des Grafen Johann Balliol.Doch bald hegte der neue König gleich dem Volke den Wunsch, das Band,welches Schottland an England knüpfte, zu zerreißen. Daraus entwickeltesich ein Krieg, dessen Ende Eduard nicht erlebte, in dessen Verlaufeaber an die Stelle des im Jahre 1296 in englische Gefangenschaft ge-rathcncn Balliol im Jahre 1306 Robert Bruce an die Spitze derSchotten trat. Dieser Krieg hatte Eduard an dem Kampfe gegenFrankreich um so mehr gehindert, als er bei dem Bemühen, dem sichsteigernden Geldbedürsnisse durch willkührliche Auflagen abzuhelfen, schonauf großen Widerstand gestoßen war. Der Krieg zwischen Philipp undEduard, ans den sich die Vermittlungsversuche des Papstes Bonifacius VIll.bezogen, hatte seine Veranlassung in Streitigkeiten, in welche französischeund englische Seeleute mit einander gerathen waren. Der Streit hatte,in seinem Fortgange wachsend, zu Beeinträchtigung von beiderseitigenHafenstädten geführt. Da ließ Philipp den König von England alsOberlehnsherr vor sich bescheiden und, obgleich Eduard durch seinenBruder einen Vergleich schließen upd die Landschaft Gascogne als Pfandfür dessen Erfüllung stellen ließ, reizte ihn Philipp durch nochmaligeVorladung und, als er nicht erschien, durch Absprechung seiner französischenLehen. Für Bekämpfung Philipps fand Eduard viele Bundesgenossen.Der deutsche König Adolph wurde von ihm gewonnen. König Jakob II.von Aragonien war geneigt, sich für den ans sein Reich von Philipp HI.gemachten Angriff zu rächen, und versprach, die englischen Waffen durcheinen Einfall in Frankreich zu unterstützen. Von den französischen Großentrat der Graf von Bretagne auf seine Seite. Das in losem Zusam-menhänge mit Frankreich stehende Flandern schloß sich an, da der GrafGuido aus dem Hause Dampierre durch die Betheiligung Philipps anden unruhigen Bewegungen der flandrischen Städte gereizt war. Endlichverpflichteten sich der Graf von Geldern und der Herzog von Brabant,gegen englische Hülfsgelder den König von Frankreich zu bekriegen.