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fügte dann die Geschichte von dem König und seiner Toch-ter hinzu.
Das war ein glückseliges Beisammensein in der Stube,im Hof und auf dem Felde, und der Bauer sagte immer:es habe ihm seit Jahren das Essen nicht so geschmecktwie jetzt, und er ließ sich von Amrei drei- viermal desTages, zu ganz ungewöhnlichen Zeiten etwas Herrichtenund sie mußte bei ihm sitzen bis er gegessen hatte.
Die Bäuerin führte Amrei mit innerstem Behagenin den Milchkeller und in die Vorrathskammern und aucheinen großen buntgemalten Schrank voll schön geschichteterLeinwand, öffnete sie und sagte: „Das ist deine Aussteuer;es fehlt nichts als die Schuhe. Mich freut's besonders,daß du dkt deine Dienstschuhe so aufgespart hast. Ichhabe da meinen besondern Aberglauben."
Wenn Amrei sie über alles fragte wie es bisher imHause gehalten worden, nickte sie und schluckte dabei vorBehagen, sie drückte aber ihre Freude als solche nichtaus, sondern nur in dem ganzen anheimelnden Ton, mitdem die gewöhnlichsten Dinge gesprochen wurden, lag dieFreude selbst als innewohnender Herzschlag. Und als sienun begann Barfüßele Einzelnes im Hauswesen zu über-geben sagte sie: „Kind, ich will dir was sagen: wenndir was im Hauswesen nicht gefällt, an der Ordnungwie's bis jetzt gewesen ist, mach's nur ohne Scheu anderswie dir's ansteht; ich gehöre nicht zu denen, die meinen,wie sie's eingerichtet haben, so müsse es ewig bleibenund da ließe sich gar nichts daran ändern. Du hast freieHand und es wird mich freuen, wenn ich frischen Vor-spann sehe. Aber wenn du mir folgen willst, ich rath'dir's zu Gutem, thu's nach und nach."
Auerbach, Barfüßele.
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