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„Freilich Wohl wär's gescheiter gewesen, wir hättendie Sache rnhigcr gemacht: du wärst zuerst heim undich wär' derweil wo geblieben, meinetwegen wenn nichtanders beim Kohlenmathes im Wald, und dn hättest michdann abgeholt mit deiner Mutter oder mir geschriebenund ich wäre nachgekommen mit meinem Dami. Aberweißt du, was ich denk'?"
„Just alles weiß ich noch nicht."
„Ich denke, daß Reue das Dümmste ist, was manin sich aufkommen lassen kann. Wenn man sich den Kopfherunter reißt, man kann Gestern nicht mehr zu Heutemachen. Was wir gethan haben, so mitten drin in demJubel, das ist recht gewesen und muß recht bleiben. Dakann man jetzt, wenn man ein bischen nüchtern ist, nichtdarüber schimpfen. Jetzt müssen wir nur daran denken,wie wir weiter alles gut machen und du bist ja so einrichtiger Mensch, du wirst sehen, kannst Alles mit mirüberlegen, sag' mir nur Alles frei heraus. Kannst mirsagen was dn willst, dn thust mir nicht Weh damit; aberwenn du mir etwas nicht sagst, da thust du mir Wehdamit. Gelt du hast auch keine Reue?"
„Kannst du ein Näthsel lösen?" fragte Johannes.
„Ja, das habe ich als Kind gut können."
„Nun so sag' mir: was ist das? Es ist ein einfachesWort, thut man den ersten Buchstaben vorn 'runter, damöcht' man sich den Kopf 'runter reißen und thut manihn wieder auf, da ist alles fest."
„Das ist leicht," sagte Barfüßele, „kinderleicht, dasist Reu' und Treu'." Und wie die Lerchen über ihnenzu singen begannen, so sangen sie jetzt auch das Näthscl-lied und Johannes begann: