Kopf zu kriegen, denn da bist du immer drin herumgetanzt. Ich Hab' keine Magd zur Frau haben wollen,denn ich muß dir nur sagen, ich bin stolz."
„Das ist recht, ich bin's auch."
Nun erzählte Johannes wie er mit sich gekämpft habe,wie das aber nun gut sei, denn jetzt sei Alles vorbei.Er berichtete, wie er zum ersten und zweiten Male indie Heimath der Mutter geschickt worden, um sich vonda eine Frau zu holen. Wie ihm Barfüßele damalsbeim Anritt in Endringen gleich ins Herz gestiegen sei,er habe es gespürt und sich darum, als er gehört habe,daß sie eine Magd sei, nicht zu erkennen gegeben.
Barfüßele berichtete dagegen von dem Benehmen derRosel in Endringen und wie sie's damals zum erstenmalgekränkt habe, daß die Rosel sagte: Es ist nur unsereZMgd, und nach allerlei beweglicher Hin- und Widerredeschloß Johannes: „Ich könnte närrisch werden, wenn ichmir denken will, es hätte anders kommen können. Wiekönnte das nur sein, ich zöge mit einer Andern als duheimwärts? Wie wäre das nur möglich?"
Nach ihrer besonnenen Art sagte Barfüßele:
„Denk' nicht zu viel, wie's hätt' anders sein können;so und so und anders. Wie's einmal ist, ist es recht undmuß recht sein, sei's Freud' oder Leid, und Gott hat's sogewollt und jetzt ist's an uns, daß wir's weiter rechtmachen."
„Ja", sagte Johannes, „wenn ich die Augen zumacheund dich so reden höre, so meine ich, ich höre meineMutter. Grade so hätte sie auch gesagt. Und auchdeine Stimme ist fast so."
„Sie muß jetzt von uns träumen," sagte Barfüßele.