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Barfüßele
Seite
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Er ging davon.

Als bald darauf Dann kam und die Abreise des Ohm'serfuhr, wollte er ihm nachrennen und selbst Amrei warfast entschlossen dazu; aber sie bezwang sich wieder, demnicht nachzugcben. Sie redete und that als ob Jemandihr jedes Wort und jede Regung befohlen hätte, und dochschweiften ihre Gedanken fort die Wege nach, die jetzt derOhm ging. Sie ging mit ihrem Bruder Hand in Handdurch das Dorf und nickte allen Leuten zu, die ihr be-gegneten. Sie war ja jetzt erst wieder zu Allen zurück-gekehrt. Man hatte sie ja fortreißen wollen und sie meinte,alle Anderen müßten ebenso froh sein wie sie selber; abersie merkte bald, daß man sic nicht nur gern gehen ließ,sondern daß man ihr sogar zürnte, weil sie nicht gegangenwar. Der Krappenzacher machte ihr die Augen ans,indem er sagte:Ja Kind, du hast einen Trotzkopf unddas ganze Dorf ist dir bös, weil du dein Glück mitFüßen von dir gestoßen hast. Wer weiß, ob's ein Glückgewesen war', aber sie nennen's jetzt so, und wer dich an-sieht, rechnet dir vor, was du Alles ans der Gemeindehast. Darum mach', daß du bald ans dem öffentlichenAlmosen kommst."

Ja, was soll ich machen?"

Die Nodelbäuerin möchte dich gern in Dienst nehmen,aber der Bauer will nicht."

Amrei mochte fühlen, daß sic sich fortan doppelt tapferhalten müsse, damit sie kein Vorwurf treffe, weder vonsich noch von Andern, und sie fragte daher abermals:Wisset Ihr denn gar nichts?"

Freilich, du mußt dich nur vor nichts scheuen alsvorm Betteln. Hast denn nicht gehört, daß der närrische