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Einleitung.
merkung im Text beigefügt, daß er im September desselben Jahrespublice seclusus und der Privilegien beraubt worden sei.
Später wurde die Bestimmung, daß die Exklusionsfälle an einembestimmten Ort der Matrikel zusammengestellt werden sollten, über-haupt nicht mehr beobachtet. Man begnügte sich damit, zu demNamen im Matrikeltext die Bemerkung hinzuzufügen; aber selbst dasgeschah nicht immer, manche Fälle erfahren wir nur aus den Proto-kollen. Für die erste Art vergleiche man z. B. die Bemerkungen zudem im August 1523 inskribierten Georg Sichardus, dessen Aus-schließung durch Anschlag an der Kirchentür bekanntgegeben wurde,und zu dem 26. Juli 1554 inskribierten Jo. Thomas Frygius, dessenName auch durchgestrichen ist (daher . . . expunctus atque deletus) 1 .Eine ausführliche Verfluchungsformel geradezu enthält das Senats-protokoll vom 1. Mai 1537. Dort beschließt die Universität, utWilli. Regius de Nozoret ex matricula exclusus et deletus in dedica-tionis festo publice denuncietur (also wohl auch durch Anschlag ander Kirchentür), was mit folgenden Worten geschehen solle: Rectoret regentes universitatis Friburgensis omnibus notum facimus, quiaWilhelmus Regius Noseretanus universitatis olim nostre alumnus iampridem coram nobis collegialiter congregatis promissa prius diligentiinquisitione plus semel et publice se domesticum hic Friburgi furtumcommisisse confessus fuit atque de eodem pro qualitate delicti carcerispoena a nobis punitus extitit, ne itaque in posterum praefatus Wilh.Regius tanquam ovis morbida gregem nostram contagione sua com-maculet et etiam caeteri universitatis nostre alumni similitudine poenaeconscientiaeqne morsu deterreantur, ea potissimum igitur de causaeundem Wilhelmum Regium a consortio universitatis nostre velutiputridum membrum hisce presentibus nostris palam excludimus illumquepenitus pro excluso et habemus et publicamus, datum in archi-gymnasii nostri consilio kalendis Maii anni suprasesquimillesimi tri-gesimi septimi et id quidem sub rectoratus nostri sigillo. Eine solcheöffentliche Bekanntmachung der Exklusion hatte also vor allem denZweck, abschreckend auf andere Supposita der Hochschule, die allen-falls zu ähnlichen Vergehen Neigung zeigten, zu wirken.
Mit ähnlichen Worten wie in der eben angeführten Aus-schließungsveröffentlichung wurde den Mitgliedern verbotener Ver-bindungen die Exklusion angedroht 12. August 1490: Statuit uni-versitas . . ., quod doctores, licentiati et magistri, in quantum possunt,obvient monopoliis et conventiculis scolarium et quorumcunque sup-
1 Vgl. über den Fall meine Mitteilungen aus den Matrikelbüchern in derZeitschrift der Freiburger Gesellschaft für Geschichtskunde XIII 62.