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Einleitung.
ist erhalten, für unsere Zwecke deshalb wichtig, weil auf den letztenBlättern desselben eine Reihe von Promotionen der Fakultät auf-notiert sind'.
Weiterhin kamen zur Benützung die auf die Universität sich be-ziehenden Akten im städtischen Archiv in Freiburg, im Statthalterei-archiv in Innsbruck — während im Generallandesarchiv in Karlsruhefür unsere Zwecke sich kaum etwas Neues bot —, sowie das Archiv derFreiburger Münsterpfarrei (bis 1784 die einzige in der Stadt), nämlichdie Tauf-, Ehe- und Totenbücher, die freilich erst von 1572 bzw. 1579bzw. 1626 an erhalten sind 1 2 .
Die gedruckten Quellen, die zu den Anmerkungen Stoff gaben,sind, soweit sie öfters benützt wurden, Schon oben (p. xm—xvi)zusammengestellt, sonst aber jeweils in der Anmerkung selbst genannt.Da es sich hauptsächlich um den Studiengang handelte, so warennatürlich am wichtigsten die im Druck erschienenen Matrikeln andererUniversitäten, namentlich der benachbarten, wie Tübingen, Heidelberg,Straßburg. Freilich kommt namentlich Heidelberg seit der kirchlichenTrennung wenig mehr in Betracht, da hier in Freiburg fast ausnahms-weise katholische Studenten waren, in Heidelberg meist protestan-tische, ähnliches gilt von Straßburg. Im übrigen verweise ich aufdas genannte Literaturverzeichnis.
XIII. Tabellen.
Eine orientierende Übersicht über verschiedene Verhältnisse sollendie beigegebenen Tabellen liefern.
Das Bektorenverzeichnis mit der nach Rektoraten gegebenen Zu-sammenstellung der Gesamtzahl der Immatrikulierten bedarf wohlweder einer Rechtfertigung noch einer weiteren Erläuterung. Durchdie in der folgenden Tabelle gegebene Übersicht der Immatrikuliertennach Jahrfünften kommt das Charakteristische, das Sinken und Steigender Zahl der Zugehenden, um so mehr zum Ausdruck (vgl. darüberEulenburg, Frequenz 50). Die beigegebenen Kurven sollen dies fürdas Auge noch deutlicher machen.
1 Auf dieses kleine Büchlein (ohne Titel) bin ich durch Herrn Prof. Dr Baas■— jetzt in Karlsruhe — aufmerksam gemacht worden.
2 Ein erster Band enthält: 1. Catalogus infantium baptisatorum in eccl. paroch.Friburg. a. d. MDLXXII prima die Maii feliciter inchoatus, sub doctore JoackimoLandolt tunc temporis parocho, enthält die Taufen 1572—1602; 2. sequens cataloguscontinet nomina, annum, mensem et diem eorum, qui contraxerunt matrimoniumab a. 1579 die 13. Januarii, umfaßt die Jahre 1579—1605. Der zweite Band ent-hält: 1. liber baptismalis ab a. 1603—1657; 2. liber matrimonialis ab a. 1605—1643.Der dritte Band ist das Totenbuch, liber mortuorum, von 1632 bis 1690. mit einemNachtrag 1626—1631.