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3 (1799)
Entstehung
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Durch einen völligen Staatsverekn Irlands mirGroßbritannien, würde jenes Land nicht bloß die Frey-heit des Handels, sondern es würde noch andere Vor-theile gewinnen, die von weit größerem Werthe sind,und die ihm die etwanige Vermehrung der ihm aufge-legten Steuern sehr reichlich ersetzen würden. Durchdie Union mit England erhielten in Schottland die mitt-ler» und untern Stände eine völlige Befreyuug von derMacht einer Aristokratie, von der sie zuvor fast immerwaren unterdrücket worden. In Irland würden alleKlaffen der Einwohner die Befreyuug von einer viel drü-ckender» aristokratischen Oberherrschaft gewinnen: einerOberherrschaft, die nicht aus den natürlichen und ach-tungswürdigen Unterschieden der Geburt und des Reich-thums , sondern aus den verhaßten Absonderungen reli-giöser und politischer Vorurtheile entsteht. Ich nennesie verhaßt, weil in der That kein anderer Unterschiedunter den Menschen so leicht bey dem begünstigten undherrschenden Theile Uebermuth, bey dem zurückgesetztenund leidenden Haß und Unwillen hervorbringt; weiljene Vorurtheile so oft die Einwohner eines und desselbenLandes in ein feindseligeres Verhältniß gegen einandergesetzt haben, als das Verhältniß zweyer im Kriege be-griffener Völkerschaften ist. Wird Irland nicht mitGroßbritannien, auf eben die Weise, wie Schottland,vereiniget: so werden noch viele Menschenalter hingehen,ehe sich Jrländer und Engländer als ElNS Nation anse-hen werden.

In den Kolonien hat zwar nie eine unterdrückendeAristokratie geherrscht. Aber doch auch sie würden durch

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