Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
Seite
463
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groß«-, als der Werth der von da eingeführten Waaren,Müßte also der jährlich inö Mutterland gesandte Zuckerund Rum in den Kolonien bezahlt werden: so würdeGroßbritannien genöthigt seyn, jedes Jahr einen an-sehnlichen Ueberschuß in baarem Gelde nach Amerika zusenden; und dieser Handel würde, von einer gewissenKlasse von Staatsleuken für äußerst Nachtheile: fürGroßbritannien gehalten werden. Aber glückm! erWeise wohnen viele der vornehmsten Eigenthümer d:tZuckerpflanzungen in Großbritannien- Ihre Landrentewird ihnen in den Erzeugnissen ihrer Güter, in Zuckerund Rum bezahlt. Derjenige Zucker und Rum hinge-gen, den die nach Wesiindren handelnden bnttischmKaufleute auf ihre eigene Rechnung kommen lassen, istam Werthe den Waaren nicht gleich, welche sie jährlichdahin versenden- Es Muß ihnen also der Ueberschuß inbaarem Gelde bezahlt werden, und auch dazu wissen bisKolonisten Rath zu finden»

Die Schwierigkeit und Unregelmäßigkeit der Zah-lungen, welche die großbritannischen Kaufleute, vonAmerika zu fordern haben, hat sich nie nach der Großeoder Kleinheit des UcberschusseS gerichtet, den jede denKolonien in baarem Gelde hak Zu zahlen gehabt. Groß-kentheilö sind diese Zahlungen weit pünktlicher, von dernördlichen, als von den Tobakskolouien geleistet wor-den-, ob jene gleich ansehnliche Summen, diesewenig, oder nichts in baarem Gelde zu bezahlen haben»Von unsern verschiedenen Zuckeikolonlen, sind nicht die-jenigen in ihren Zahlungen die saumseligsten und unre-gelmäßigsten, die den größten Ueberschuß in baaremGelde zu bezahlen haben, sondern diejenigen, welche

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