Druckschrift 
3 (1799)
Entstehung
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459
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zu, ist es unmöglich, Abgaben zu bezahlen. Astes Gold-und Silber, welches die Amerikaner haben, bekommenwir jetzr schon von ihnen durch den Handel, Wie ist esmöglich, es ihnen ein zweytes mahl, durch Auflagen,abzunehmen?

Darauf antworte ich; die gegenwärtige Seltenheitder Gold, und Silbemiünze in Amerika ist nicht einsFolge der Armuth seiner Bewohner, oder ihres Unver-mögens jene Metalle zu erkaufen» In einem lande,wo der Arbeitslohn so viel höher, und der Preis her Le*henömittel so viel niedriger ist, als in Europa, mußnothwendig der größere Theil des Volks mehr als hierübrig behalten, wovon er Gold und Silber einkaufenkönnte, w-nn er es nothwendig oder nützlich fände»Die Seltenheit der ediern Metalle muß also nicht eineFolge der Nothwendigkeit, sondern der Wahl seyn»

Der Nutzen, oder hie Unentbehrlichkeit der Gold*und Silbermünze zeigt sich entweder bey ren Geschäftendes innern, oder des auswärtigen Verkehrs. Der in-nere Handel eines Landes kann, wie ich im zweytenBuche gezeigt habe, wenigstens in Friedenszeiken, mitPapiergelde fast eben so gut, als mit Golde und Silberzerrieben werden. Für die Amerikaner, die in demermei erken und verbesserten Anbaue ihrer unermeßlichen'N eeeyen weit mehr Kapitalien nützlich anzulegen imStande sind, als sie deren habhaft werden können, istes sehr bequem, den Aufwand eines so kostbaren Hau--delswerlzeugKg, als Gold und Silber ist, zu ersparen,zind denjenigen Theil des überschüßigen LandesproductS,den sie auf den Ankauf dieser Metalle wenden müßten,

lieber