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in einem Pfunde Silbermünzs anstatt Unzen Zu.s-tzcs, wie e6 nach dem jetzigen gesetzmäßigen Gehalteseyn muß, acht Unzen beygemifcht waren: so würdeein Pfund Sterling, von zwanzig Schillingen nichtviel mehr, als 64 Schillinge deö gegenwärtigen Geldeswerth seyn. Es würde also alsdann das in 6? Schil-linge» enthaltne Silber zu der Benennung eines Psun-Les Sterling erhoben worden seyn. Eine Verringe-rung in der Feine der ausgeprägten Metalle thut alsoeben die Wirkung, als eine Erhöhung der Benenmngder Münzen. Es ist einerley, ob man 6^ Schillingeso viel als ein Pfund Sterling gelten läßt: oder ob manzu einem Pfunde Sterling so viel Kupfer und so wenigSilber mischt, daß es nur 6§ Schillinge werih ist.
Die Erhöhung der Benennungen der Münzen isteine jedermann in die Augen fallende Operation; dieVerschlechterung ihres Korns ist eine geheime. Durchjene wird Stücken von geringerm Umfange und Ge-wichte derselbe Name gegeben, den zuvor größere undschwerere Stücke hatten: durch diese werden Stücke vongeringerm Werthe, den alten von größerem Werthe,Leren Namen sie bekommen, an Größe und Schweremöglichst gleich gemacht. Als der König Johann vonFrankreich*), um seine Schulden zu bezahlen, dasKorn seiner Münze verschlechterte: wurden alle seineMünzbeamten eidlich zur Verschwiegenheit verpflichtet.Beyde Operationen sind ungerecht. Aber hie Erhö-hung der Münzbenennungen ist eine offene und gemalt-
thätige
* Man sebe Du csnxs Qlnsssrium, Vie Ausgabe der Benedikti-ner , unter dem Worte »>oo«».