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gemeinen Leute fast immer vorzüglich regelmäßig undsittlich gefunden wird, gemeiniglich weit regelmäßi-ger, als sie es bey den Mitgliedern der großen National-kirche ist. Wenn die Moral dieser kleinen Seelen in ir-gend etwas gefehlt hakt so ist es eher durch eine unge-sellige übertriebene Strenge, als durch Ausschweifungender Sinnlichkeit geschehen.
Doch es giebt zwey leicht anwendbare und sehr wirk-same Mittel, durch deren vereinigten Einfluß der Staatohne allen Zwang das, was in der Sirrenlehre kleinerSecren ungesellig und auf eine tadelhafce Werfe strengeist, verbessern kann.
Das erste ist das Studium der Philosophie und derWissenschaften überhaupt; ein Studium, welches derStaat sehr leicht, wenn er will, bey dem MittelständeUnd dem hohem Stande allgemein machen kann; —nicht dadurch, daß er Lehrer dazu ansetzt und besoldet,wodurch er nur die, welche sich von selbst dem Geschäftedes Unterrichts mit Fleiß und Eifer widmen würden,faul und nachlässig macht: sondern dadurch, daß er alleund jede, die in eine der ediern Werufsarten treten wol-len, oder sich als Candidaten zu ehrenvollen und einträg-lichen Aemtern melden, ehe sie dazu zugelassen werden,einer Prüfung, selbst in Absicht der Hähern und schwe-rern Wissenschaften unterwirft. Wenn der Staat denPersonen aus diesen obern Volsklassen die Nothwendig-keit auflegte, etwas gelerm zu haben: so hätte ernicht nöthig, für ihr Lernen selbst zu sorgen. Die, wel-chen daran gelegen ist, unterrichtet zu seyn, werdenschon wissen, sich Unterricht zu verschaffen, und zwarbesseren, als der Staat ihnen verschaffen konnte. —
Nun