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fällt durch reines oder kolilensaurcs Kali, und der er-haltene Niederschlag, durch Behandlung mit Kleesäure,in kleesaure Salze umgewandelt. Kobalt und Nickel ge-ben hiebei unlösliche Verbindungen, dagegen werdenEisen nnd andere, etwa vorhandene, Metalle aufgelöst.Der unauflösliche Rückstand, aus kleesaurem Kobalt - undNickeloxyd bestehend, wird mit einer Mischung, aus1 Tlieile starken Salmiaksgeistes, und i-| Tlieilen Was-sers bereitet, behandelt. Die Auflösung erfolgt ziemlichgut, erfordert aber viel Ammoniak. In einem offenenGefässe setzt man nun die Auflösung der Luft aus, es ver-dampft Ammoniak, und in demselben Verhältnisse fälltdas Nickeloxyd, mit etwas Ammoniak, als eine grüneRinde, an der Oberfläche und den Seitenwänden nieder.Die überstellende Flüssigkeit ist dann rotli, und enthält,wenn sich nichts mehr absetzt, blos Kobalt, und es istnur zu untersuchen, ob der Niederschlag nichts vom Ko-balt enthalte: er wird nochmals in Ammoniak gelöst, undman sieht, ob die Flüssigkeit eine rothe Farbe annimmt.Der erhaltene Niederschlag wird mit Kohlenpulver heftiggeglüht und dadurch reducirt. Das Nickel bleibt im re-gulinisclien Zustande zurück.
C. D arsteHun^ des Nickeloxydes.
Das Nickeloxyd dient zur Färbung von Glasflüssen,in der Forcellan - Malerei, und mit anderen (besondersblauen) Farben versetzt auch in der Oel - und Wasser -Malerei. Ausserdem wird , um Nickel im regulinisclienZustande darzustellen, zuvor Nickeloxyd bereitet.
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