ohne -weiteren Zusatz, nach einer Methode, welche ichbeim Feinmachen des Silbers durch Salpeter genauer be-schreiben werde, zu reinigen. Der Salpeter verwandeltbeim glühenden Fliessen das Antimon in eine Sauerstoff -Verbindung, wodurch es unfähig wird, sich mit demGolde weiter zu verbinden.
II. Vom Silbe r.
A. Vorkommen des Silbers.
In der Natur kömmt das Silber entweder gediegenvor, oder verbunden mit anderen Substanzen, mit Metal-len, Schwefel, Chlor etc. Fast mit allen Metallen findetman es vereinigt. Die eigentlichen Silber - Erze gebenzwar der Menge nach das meiste Silber; allein bei wei-tem häufiger wird dieses Metall aus Erzen gewonnen, indenen dasselbe einen nur sehr geringen, zufälligen Be-standtlieil ausmacht. In solchen Fällen ist der Zweck derZugutemacliung der Erze nicht bloss die Gewinnung desdarin befindlichen Silbers, sondern auch die Darstellungder Metalle, mit denen es im Erz verbunden war.
Zu den eigentlichen Silbererzen rechnet man folgende:
1. Das gediegene Silber. Das gediegene Silberwird in zwei Arten unterschieden: a. in gemeines ge-diegenes, und b. in giildisches gediegenes Sil-ber. Das gemeine gediegene Silber besteht aus reinemSilber; diejenigen Varietäten, welche leicht anlaufen, ent-
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