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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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i, Methode. Um aus dem Kupfernickel das oxy-dirte Nickel zu erhalten, rüstet man jenen erst, nachdemer fein gepulvert worden ist, auf einem Calcinirscherben,wobei der Arsenik und Schwefel zum grössten Theile ver-trieben werden. Dann übergiesst man das geröstete Me-tall mit einer hinreichenden Menge Salpetersäure, undscheidet die Auflösung durch das Filtrum von dem nichtaufgelösten Rückstände. Die filtrirte und mit Wasserverdünnte Auflösung wird mit schwefelhaltigem Wasser-stoffgase in Berührung gebracht, wodurch das Kupfer,auch wohl etwas Arsenik, gefällt wird. Die noch in derFlüssigkeit befindliche Arseniksäure wird durch im Ue-bermaass zugesetztes, schwefelwasserstolfhaltiges Kali,von den übrigen Stoffen getrennt, welche, mit Schwefel-wasserstoff verbunden, zu Boden fallen, und die Arsenik-säure bleibt, mit Kali verbunden, in der Flüssigkeit.Das wolilausgewaschene, gefällte Oxyd, wird in Salpe-tersäure aufgelöst, und die nicht aufgelösten Schwefel-Hocken werden durch das Filtrum abgeschieden, unddurch kaustisches Kali, das Nickel, zugleich mit Kobaltund Eisen, aus der Solation niedergeschlagen. Um dasNickel von den übrigen metallischen Beimischungen zutrennen, verbindet man das Nickel- und Kobaltoxyd da-durch mit der grösstmöglichsten Menge Sauerstoff, dassman den ganzen Niederschlag, gleich nachdem er gefälltworden, mit iiberoxydirt salzsaurer Kalkerde vermengt,und hierauf mit Ammoniak digerirt, wodurch das Nickel-oxyd rein aufgelöst, und aus der ammoniakalischen So-lation, durch Verdunsten, rein abgeschieden werdenkann. Oder