214
zu verarbeitenden, höchst vrilden Stahl. KaltbriichigesEisen giebt kein Verbcsserungsmittel ab für rotlibriichi.ges, und auch der umgekehrte Fall findet nicht statt, fallsman rothbrii eiliges durch kaltbrüchiges Eisen zu verbes-seren dächte. Ihre Vereinigung erfolgt auch nicht genau.
Wegen der grossen Verwandschaft des Phosphorszum Eisen sind die gewöhnlichen Mittel, als Rösten, wie-derholtes Schmelzen, Glühen, Ccmentiren, Schmiedenu. dgl. unzureichend, das kaltbrüchige Eisen in reinesgeschmeidiges zu verwandeln. Die Mittel aber, durchwelche diesem Fehler wirklich abgeholfen werden könnte,sind nicht ökonomisch ausführbar, und überhaupt auchnicht nöthig, da die Natur sonst gutes zähes Eisen genugdarbietet, und das kaltbriicliige doch auch seine eigenenVorzüge und grossen Nutzen hat als Gusseisen.
XIII. Vom Platin.
A. Vorkommen des Platin’s.
Das Platin findet sich, unsern seitherigen Erfahrun-gen zufolge, in der Natur nur im regulinisclien Zustande,und zwar mit mehreren, tlieils damit gemischten, grössten-ilieils in körnigen Verbindungen beigemengten, Metallen;so mit Palladium, Rhodium, Osmium, Irridium, Eisen,Kupfer, Blei, Gold, Süber, Titan, Chrom und Eisen,Antimon, und vielleicht auch Arsenik.
Die Platinakörner aus Neugranada, Peru und St. Do-