Ein anderes Verfahren, grünes Chromoxyd auschromsaurem Kali darzustellen, bestellt darin, dass manin einem Tiegel cliromsaures Kali mit Schwefel der Glüh-hitze unterwirft, die geschmolzene Masse dann mit ko-chendem Wasser behandelt, welches die erzeugte Schwe-felleber und etwaige verschiedene Arten Säure (aus Schwe-fel und Sauerstoff bestehend) auflöst, und das ausgeschie-dene Chromoxyd fallen lässt. Letzteres wird auf demFiller gesammelt, ausgewaschen und getrocknet.
Letztere Methode wird freilich von Fabricanten nochimmer häufig angewandt, ist aber bei weitem nicht sogut als erstere.
XV. Vom Nicke 1.
A. Vorkommen des Nickels.
Das Nickel findet sich in der Natur, theils reguli-nisch, theils oxydirt, theils durch Schwefel vererzt.
i. Im regulinisclien Zustande: a. im Ge-diegen Nickel, wie z. B. zu Joachimsthal in Böhmen,zur Grube Adolphus zu Johann Georgenstadt in Sachsen.Es enthält Nickel mit W'enig Kobalt und Arsenik, b. imKup f er nickel, z. B. zu Riegelsdorf in Thüringen,im Sächsischen Erzgebirge, und ehemals auf der GrubeFünf Bücher Mosis zu Andreasberg. Hauplbestandtheiledes Kupfernickels sind Nickel und Arsenik, c. im Me-ieoreisen, und d. im Magneteisen.