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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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vn. Vom Wismuth.

A. Vorkommen des Wismuth s.

Das Wismuth kommt in der Natur in folgenden Zu-ständen vor:

1. Als gediegen Wismuth. Das gediegeneWismuth erscheint gestrickt, moosförmig, in Blättchen,in Blechen, derb und eingesprengt, kommt in Begleitungvon Wismuthocker, Kupfernickel und Spiesskobalt vor,auf Gängen im Urgehirge von Gneuss, Glimmer und Thon-schiefer, wie im Sächsischen Erzgebirge, im Hanaui-schen etc.

2. Mit Sauerstoff verbunden im Wismuth-ocker. Als Bestandteile desselben fand Lampadius:86,3 Wismutoxyd; 5,2 Eisenoxyd; 4,1 Kohlensäure;und 3,4 Wasser.

3. Mit Kohlensäure verbunden als kohlen-saures Wismuthoxyd. Dieses Erz, welches von JohnMitchell in der Parochie St. Agnes, in der GrafschaftCornwall entdeckt worden ist, enthält der Analyse von'William Gregor zufolge: 58,2 kohlensaures Wismuth-oxyd mit einer Spur von Alaunerde und Eisenoxyd; 4,2Eisenoxyd; 15 Alaunerde; 13,4 Kieselerde; 7 Wasser.

4. Durch Schwefel vererzt im Wismulhglanz.Bestandteile nach Sage: 60 Wismuth nebst einer Spurvon Silber; 4o (?) Schwefel.

5. Mit Kupfer und Schwefel verbunden imIvupferwismuth. Bestandteile nach Klaproth: 47,24Wismuth; 34,66 Kup f er; Schwefel 18,10.