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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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IX. V o m K o 1) a 1 L

A. Vorkommen des Kobalts.

Man findet das Kobalt ln der Natur in folgendenZuständen:

1. Mit Arsenik verbunden, und dann zwar:

A. als weissen Speisskobalt. Von diesemunterscheidet man zwei Arten: a. den gemeinen weis-sen Speisskobalt, und b. den straLügen weissenSpeisskoba 11. In letzterem von Daniel zu Sclmeebergfand John: 28,00 Kobalt; 65,75 Arsenik; 5,00 Eisen;und 1,2 5 Mangan.

B. als grauen Spcisskobalt. In dem von Corn-wall fand Klaprotli: 20,00 Kobalt; 33,00 Arsenik,und 24,00 Eisen. In dem von Richelsdorf fand Stro-meyer: Kobalt 20,3135; Arsenik 74,2174; Eisen 3,4207;Schwefel 0,8860; Kupfer o,i586.

C. als Glanzkobalt. Bestandiheile des Glanz-kobalts von Tunaberg in Schweden nach Klaproth:44,o Kobalt; 55,5 Arsenik; o,5 Schwefel. Nach Tas-saerl: 36,7 Kobalt; 4g,o Arsenik; 6,5 Schwefel; 5,7Eisen. Laugier fand in demselben bedeutende Spurenvon Nickel. In dem Glanzkobalt von Stutterad bei Mo-dum in Norwegen fand Stromeyer: Kobalt 33,1012;Arsenik 43,4644; Schwefel 20,o844; Eisen 3,2324.

2. Mit Sauerstoff verbunden oder als 1 natür-liches Oxyd kommt das Kobalt vor

A. im schwarzen Erdkobalt. Von diesemgiebt es zwei Arten: a. zerr eiblichen schwarzen