dien oder in kupfernen Kesseln hmstellt, und den nie-dergeschlagenen Silberstaub sammelt und aussüsst.
Von dem Kupfer pflegt man dann aus dem FäRwas-ser die Salpetersäure gemeiniglich wieder abzudestilliren,nachdem vorher eine hinreichende Menge Schwefelsäurezugesetzt worden. In der Retorte bleibt dann als Rück-stand schwefelsaures Kupferoxyd.
Ob man aus der salpetersauren Silbersolution vermit-telst Kupfer alles Silber abgeschieden habe, wird mandurch eine Prüfung mit Salzsäure oder Kochsalz sehr leichtfinden.
III. Vom Quecksilber.
A. Vorkommen des Quecksilbers.
' Das Quecksilber, welches seit den ältesten Zeitenbekannt ist, wird in der Natur in folgenden Zuständenangetroffen:
1. Als gediegenes Quecksilber, in kleinen undsehr kleinen, mehr oder weniger vollkommnen Kugeln,im ältesten Flötzsande, in Begleitung von Amalgam, Zin-nober, Schwefelkies, Eisenspath und Fahlerz, wie z. B.in Peru, zu Almaden in Spanien, Idria im Friaul, Zwei-brücken und Ungarn.
2. Mit Silber verbunden im natürlichenAmalgam. Von diesem unterscheidet man nach Ver-schiedenheit der äusseren Gestalt und des Grades des Zu-
r *