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wenn es aus Bleiglanz erhallen ist, kleine Mengen vonGold und Silber enthalten. 3. das Friscliblei, oderdasjenige, welches durch Reduction der künstlich erzeug-ten Bleioxyde dai’gesteilt ist; es heisst geseigertes Frisch-blei, wenn man es durch Seigerung von Kupfer befreithat. 4. Probirblci, oder dasjenige, welches durchwiederholte und abwechselnde Oxydationen und Reductio-nen von Gold und Silber gereinigt wurde, und zum Pro-biren gebraucht wird. 5. das Abstrichblei, oderdasjenige, welches wieder erhalten ist durch Reductionder sogenannten Krätze oder Bleikrätze, d. i. desjenigenunreinen Bleioxydes, das sich während des Erkaltens desausgeschmolzenen regulinischen Bleis im Stichheerde er-zeugt hat. Das Werkblei soll nicht so sehr anlaufen undnicht so leicht schwarz und fleckig werden, und wirddeshalb, besonders zu Fenstereinfassungen, dem aus derGlätte gewonnenen Frischblei vorgezogen. Das Ab-strichblei wird meistens nur zu Schrot und dergleichenverwandt. .
XI. Vom Kupfer.
A. Vorkommen des Kupfers.
Das Kupfer kömmt in der Natur in sehr mannichfal-tigen Verbindungen vor. Man findet es nämlich:
t. als gediegenes Kupfer, z. B. im Rammeis-berge am Harze, zu Rheinbreitenbach am Rhein, in Corn-wallis, Ungarn, Japan, Bäreninsel etc.