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2 . Im, oxydirten Zustande, a. im Nickel-spiessglanzerze, z. B. in der Friedrich - Wilhelms-Grube bei Freussberg, zu Baudenberg im Tremgrunde,zur Jungfrau bei Gosenbach, aufgeklärt Glück bei Eisernim Nassauisclien. Nack Stromeyer bestellt das Nickel-spiessglanzerz zur I-Iälfle aus Schwefelspicssglanz, ausser-dem aus Nickel, etwas Arsenik und wenig Wismuth,selir wenig Eisen, Kupfer und Mangan. Zuerst ist diesesErz nälier untersucht worden vom Staatsrath von Hövelund Professor Ullmann. Letzterer fand es bestehendaus: 43,So Antjmon; 36,6o Nickel; 17,71 Schwefel;1 , 8 g Eisen und Mangan. b. in der Nickelschwärze,-z. B. auf dem, im Kupferschiefergebirge aufsetzendenKobaltrücken der Riegelsdorfer Gegend, vorzüglich aufder Grube Friedrich Wilhelm. Sie besteht aus Nickel-oxyd und Arsenikoxyd. c. im Nickelocker oder derNickelblütke. Sie besteht aus arseniksaurem Nickeloxyd-hydrat. Man unterscheidet: cc. dichte Nickclblii-tlie (findet sich zu Riegclsdorf), und ß. erdige Nickel-bliithe. Letztere findet sich in der Grube Fünf Bü-cher Mosis zu Andreasberg, in Sachsen, Riegelsdorfund in der Dauphinee.
jB. Proben auf Nickel.
l. Nickelprobe auf dem trocknen Wegeist nicht anzurathen.
2 . Nickelprobe auf dem nassen Wege.
Das Nickelerz wird bei Unterstützung durch Wanneaufgelöst in Salpeter-Salzsäure. Die Auflösung wird ge-