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gcsiisst und getrocknet, ist als neutrales chromsaures Blei-oxyd anzuselien, und sein Gewicht zeigt die MengeChromgelb an, welche das angewandte Erz zu liefernvermag.
b. Aus dem chromsauren Eisen kann man chromsau-res Bleioxyd dadurch darstellen, dass man es durch Ka-lihydrat zersetzt, in Salpetersäure auflüst und zu dieserAuflösung eine Solution von salpetersaurem Beioxydesetzt. Das chromsaure Bleioxyd fällt als schön oranien-gelbes Pulver zu Boden.
2. Chromprob e.
Das zu untersuchende Chromerz wird im möglischtfein zerlheiltem Zustande mit dem Doppelten seines Ge-wichts Salpeters geglüht, aus der geglülieten Masse durchWasser alles Auflösliche ausgezogen und abfiltrirt. Diefillririe Flüssigkeit, wenn sie alkalisch reagirt, durchetwas Salpetersäure neulralisirt, wird entweder durcheine Solution von salpetersaurem Bleioxyde, oder durcheine Solution von salpetersaurem Quecksilberoxydule ge-fällt. Der entstandene Niederschlag wird auf dem Filtergesammelt, ausgesüsst und getrocknet. Der Präcipi-tation durch Bleisolulion bedient man sich, wenn mandas Erz zur Fabrication von Chromgelb benutzen will;der Fällung durch Quecksilbersolulion bedient man sich,wenn die Erze zur Darstellung von grünem Chromoxydebenutzt werden sollen. Im letzteren Falle wird der er-haltene Niedersclilag in einer Retorte geglüht: so bleibt dasClu-om als grünes Oxyd im Rückstände.