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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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B. Proben auf Chrom,

j. Chromprobe.

a. Ist das zu untersuchende Chromerz, chromsauresBleioxyd: so wird es, gepulvert, mit massig starker

Salzsäure digerirt, bis diese nicht mehr darauf wirkt.Der flüssige Antheil wird durch Filtration geschiedenund demselben etwas Silberoxyd' (das man durch Fällungder salpetersauren Silbersolution durch Kali erhalten hat)nach und nach zugesetzt, bis die ganze Auflösung rothgefärbt erscheint. Diese Flüssigkeit setzt, beim langsa-men Verdunsten, kleine rubinrothe Krystalle ab, welche,wenn sie mit etwas Kohlenpulver heftig geglüht werden,regulinisch.es Chrom liefern. Nach Einigen könnte manannehmen, dass 100 Theile jener rothen Krystalle 67Theilen regulinisclien Chroms wären. Diese Angabe istindessen doch noch problematisch, und da die Reductionschwer gelingt, es zudem in den Künsten und Gewerbennur auf den Gehalt eines Chromerzes an Chrom im oxydir-ten Zustande ankömmt: so ist es auf jeden Fall besser, diebewussten rothen Krystalle ohne alle Zusätze in einemTiegel so lange zu erhitzen, bis alles in ein grünes Pulververwandelt ist. Dieses grüne Pulver ist grünes Chrom-oxyd. Sollte das zu untersuchende zur Darstellung vonkünstlichen chromsauren Bleioxyde dienen: so könnteman die oben erwähnte Flüssigkeit gleich, nachdemsie von jenem durch Silberoxyd gebildeten Präcipitate ge-schieden, mit einer Solution von salpetersaurem Bleioxydeso lange versetzen, als dadurch ein gelber Niederschlag be-wirkt wird. Dieser gelbe Niederschlag gesammelt, aus-

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