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gen Umschmelzcn, und hat den Zweck: das Ganzegleichförmiger und feinkörniger zu machen. Das Uin-sclunelzen geschieht tlieils in Schacht-, tlieils im Flamm-,llieils in Gefäss - Oefen. Die Schachtöfen sind entwederStiirzöfen, oder feststehende; in beiden Fällen pflegensie ausserhalb von Eisen, inwendig aus Backsteinen zubestehen. Die Stiirzöfen sind so eingerichtet, dass siesich um ihre Axe drehen lassen, damit, wenn in ihnendas Eisen schmilzt, sie umgedreht und umgestiirzt wer-den können; die feststehenden, zu solchem Umschmelzendienenden Schachtöfen, sind mit einer Sticliüffnung ver-sehen. Bei den Flammöfen ist es wieder die gewöhnlicheEinrichtung, sie müssen aber einen bedeutenden Zughaben, weil eine anfangende Weissglülihitze hervorge-bracht werden muss. Wo man nur kleine Gegenständegiessen will, bedient man sich zum Schmelzen der Ge-fässöfen, und als solcher, gutziehender Windöfen, indenen die Tiegel stehen.
Das Verfahren, aus dem Gusseisen geschmeidiges odersogenanntes Stabeisen darzustellen, ist äusserst mannich-faliig und gründet sich darauf, durch einen Oxydalions-process den grossen Kolilengehalt, den Phosphor, denSchwefel, das Calcium, Silicium, Magnium, Kupfer etc.oder überhaupt alles dasjenige wegzunehmen, was dieUngeschmeidigkeit des Eisens verursacht. Dieser Oxyda-iionsprocess heisst das Frischen, Verfrisclien, Frischar-beit. Man lässt dabei entweder die Luft oxydirendwirken, oder es wird zur Beförderung der Oxydationjener fremdartigen Beimischungen, schwarzes Eisenoxyd,Oxydul-Oxyd, in Form von Hamnnerschlag zugesetzt.