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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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Das erhaltene Gusseisen wird nun entweder sogleichin Formen abgelassen, oder es wird zu rafümrtem Guss-eisen, oder zu Stabeisen und Stahl -weiter verarbeitet.Will man das Gusseisen sogleich in Formen giessen: sobedient man sich als Formmaterial meistens des Sandesoder Lehms, oder des Sandes und Lehms. Man unter-scheidet deshalb auch eine Sandfbrmerei, und eine Lelim-förmerei. Die Sandförmerei ist wieder entweder einemagere, oder eine fette Sandförmerei, je nachdem mandem Sande weniger oder mehr Lehm zusetzt. Das Ge-menge wird dann mit Wasser zur gehörigen Consistenzgebracht, oft wird auch etwas Kohlenpulver mit zuge-mengt. Die Formerei ist eine Heerdförmerei, wenn dasF'ormmaterial eine Fläche bildet , in welche man das höl-zerne Modell erst eindrückt, und dann in die entstan-dene Form das Eisen liineingiesst. Auf solche Weise wer-den z. B. Heerdplatten u. dgl, gegossen. Hiervon ist nunverschieden die Kastenförmerei, wo z. B. Oefen und andererunde Gegenstände gegossen werden. Man hat hiebei einenKasten von Holz oder von Gusseisen, den man seinenTlieilen nach mit Schrauben fest zusammenschrauben kann.Die Formen, mag man sich als Material des Sandes, oderdes Sandes und Lehms, oder des Lehms allein bedienen,müssen vor dem Giessen gehörig getrocknet sein; ihreZubereitung geschieht immer von 12 Stunden zu 12 Stun-den, da sich dann immer Eisen genug angesammelt hat,und man dasselbe, wie schon erwähnt, binnen 24 Stun-den zweimal abzulassen pflegt.

Das Rafüniren oder die Verarbeitung des Gusseisenszu rafünirtem Gusseisen besteht bloss in einem nochmali-