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Das erstere geschieht im Essenfeuer auf Frischliccrdcn(Zerennheerdcn, im Frisch- oder Zerennfeucr) oder ineinem Flammofen durch Sleiukolilendamme (durcli diePudölingsarbeit, oder das Puddlingsfrischen). Die letz-tere Riethode ist die in England zuerst eingeführle unddaselbst allein gebräuchliche, die seit einiger Zeit aberauch in Deutschland zuweilen angewendet wird.
Das Heerdfrischcn geschieht wieder auf sehr mannicli-faltige Art, und bei den einzelnen Arten kommen oft be-deutende Abweichungen vor. Im Allgemeinen aber mussimmer der atmosphärische Sauerstoff die wegzusclialfen-den Substanzen oxydiren, Avelches durch Schmelzen undHämmern, Sclimeissen und Ausschmieden befördert wird.Ein gahres Gusseisen kann, obwohl mit stärkerem Feuer,und folglich mit einem heftigen Gebläse, in einem grösse-ren und tieferen Ileerde; ein ungahres hingegen muss an-fangs zwar, weil es leichtflüssiger ist, langsamer, dannaber, wenn es geschmolzen ist, mit desto stärkerer Hitzeund daher in einem engeren Heerde, bearbeitet werden.Die Kohlen müssen gut gebrannt, von frischem Holze,nicht sandig, und, der gemässigten Hitze wegen, solchevon Fichten- oder Tannenholze genommen werden. Derbeste Zuschlag bei dem Frischen sind reine und gahre,d. h. solche Schlacken, die im Glühen roth und weissaussehen, fest und nicht schwammig sind, bei dem Her-ausziehen aus dem Feuer an der Brechstange nicht in dieHöhe steigen, weder Blasen noch Farben werfen, son-dern beim langsamen Erkalten eisenfarbig oder weisslichausfallen. Diese Schlacken machen den Fluss so dünnund vollkommen, dass sie viel dazu beitragen, dass sich