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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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von der Richtung des Windes her, wodurch die Kohledem Eisen schon mehr entzogen, und das Eisen selbst demSiabeisen schon mehr genähert wird. Diese Wolfsüfensind in Schmalkalden gebräuchlich, wo man einen Spatli-eisenstein verschmelzt, und daraus ein Mangan-haltigesEisen erhält, welches sich vorzüglich zur Verwandlungin Slahl eignet.

Das Schmelzen der Eisenerze in offenen Heerdcn,den sogenannten Rennhcerden oder Luppenfeuern, ist nurda anwendbar, wo man besonders leichtflüssige Eize zubearbeiten hat, und auch bei diesen ist dennoch das Aus-bringen nicht vollständig. Ist die Schlacke abgenommen:so wird dem zurückbleibenden Eisen gleich durch Lei-tung des Windes auf seine Oberfläche der Kohlenstoffentzogen, und das Eisen auf diese Weise gleich in otab-eisen übergeführt; es wird dann gleich in fester Form ausdem Heerde genommen, und bedarf keiner weiterenFrischarbeit. Die Kohlen bewirkten bei dieser Operationmeistens auch nur die Herstellung des Eisens, ohne ihmeben Kohlenstoff milzulheilen, weil sie nicht lange gmugmit dem Metalle in Berührung bleiben, und dieses derunmittelbaren Einwirkung des Luftstromes des Gebläsesausgesetzt ist, folglich die aufgenommene Kohle wiederabgeschieden wird. Das Schmelzen der Eisenerze in Lup-penfeuern oder auf Rennheerden ist die allerälteste Me-thode, das Eisen zu gewinnen, und wird noch jetzt inSiidfrankrcicli, Catalonien und Corsica angewandt, lnBiscaya bekommt inan aus den Eisenerzen in einem Ofen,der nur F'uss in der Tiefe hat, ein sehr geschmeidigesEisen. Dieser Schmelzofen besteht aus einem grossen