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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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kupfernen, 6Fuss auf der kleinsten Seite im Durchschnittehabenden Schmelzkessel, der inwendig mit einem 12 Zollstarken Mauerwerke verwahrt, mit Platten von Gussei-sen, die einen unterwärts länglicklrunden und etwa 3Fuss, oberwärts aber Fuss weiten kegelförmigenSclinnlzliegel ausmachen, versehen. Das Gebläse bestehtin ledernen Blasebälgen, welches durch eine 18 Zoll vomGrunce entfernte Oeffnung den Wind ein führt. Durchein anderes Loch wird das Gut mit einer eisernen Stangevon Zeit zu Zeit umgerührt , und durch ein drittes werdendie Schlacken abgezogen. Das Eisen selbst bleibt aufdem Grunde des Ofens. Man liebt es glühend mit eisernenStangen und Zangen auf den Ambos unter den Hammer.Binnen 4 Stunden können auf diese Weise beinahe 600Pfuni Erz verschmolzen werden, welche fast 200 Pfundin S angen geben. Ein solches Eisen, wie es hier unterden Hammer gehoben wird, ist ohne Zweifel, weil eswenger sclilackige Theile enthält, und weil es nicht ab-gestccben und an der Luft erkaltet , sondern sogleich glü-hend unter den Hammer gebracht wird, weit geschmei-diger und zugleich strengflüssiger, als das Roheisen derllohOfcn.

Das Ausschmelzen der Erze kann also so gcleiteLwerden, dass gleich bei dem ersten Ausschmelzen ge-schmeidiges Eisen erhalten wird; oder so, dass man ersLGusseisen schmilzt, und dieses durch fernere Bearbeitungin geschmeidiges Eisen verwandelt. Das erste Verfahrengiebt bei einer gleichen Menge Erz, eine weit geringereAusbeute, als das zweite, auch ist es in der Regel nurbei Erzen anwendbar, die ziemlich reine Oxvde sind.