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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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durch ein sanftes Gebläse, und durch einen, von dem be-schädigtem Orte mehr abgeleiteten Wind gesehen wird:so kann ein solcher Ofen 4 o, 5 o bis 60 Wochen langgehen.

Das Verschmelzen der Erze in den sogenannten Coaks-Oefen ist zuerst in England eingc^hrt worden. Die Ar-beit mit diesen Oefeu ist ziemlich ganz dieselbe, wie beiden gemeinen Holiöfen, nur dass alles noch weit mehrins Grössere geht. Da die Coaksöfen einen viel grösserenSchmelzraum haben, als die Hoküfen gewöhnlicher Art:so bedient man sich dabei auch gemeiniglich bedeutendgrosser Cylinder-Gebläse; den Wind lässt man von ent-gegengesetzten Seiten in den Ofen streichen.

Das Verschmelzen der Eisenerze in kleineren Oefenist mit weniger Umständen, aber auch mit geringeremVortheile verbunden. Diejenigen halbhohen Oefen, beidenen man über das Auge schmelzt, heissen Blauöfen.Sie sind 24 Fuss hoch; ein eigentliches Gestelle kömmtbei ihnen nicht vor. Man bedient sich ihrer beim Aus-schmelzen solcher Eisenerze, die eben nicht strengflüssigsind. Durch das obere Auge lliesst die Schlacke ab, durchdas untere wird das Eisen abgclassen. Von den Blauüfcnverschieden sind die Wolfsöfen; diese haben eine Höhevon 10 bis lGFuss, man schmelzt darin mit verschlosse-ner Brust, und lässt bloss die Schlacken durch die in ver-schiedenen Höhen vorhandenen Augen abiliessen. Hatsich eine grosse Menge Eisen im Ofen gesammelt: so istdieses schon bedeutend erhärtet, es wird, nachdem man<iiuen Thcil der Brust weggebrochen hat, herausgenom-men. Dass die Eisenmassen hier schon erhärten, rührt