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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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hültniss der Kolilen gegen die Menge des Erzes wird nachder Güte der Kohlen, und nach dein Gehalle und derSchmelzbarkeit des Erzes bestimmt. Harte und gute Koh-len tragen mehr als weiche' oder schlechte, aus verlege-nem Holze bereitete Kohlen. Arme leichtflüssige undfette, d. i. noch brennbare Theile enthaltende Erze brau-chen weniger; reiche, strengfliissige, magere Erze mehrKohlen. Zu viel Erz und zu wenig Kolilen verursacht,dass sich zu vieles Eisen verschlackt. Zu wenig Erz undzu viel Kohlen hingegen machen zwar ein, zu gutem Stab-eisen, wegen seiner Kernigkeit sehr taugliches, aber zuGusswaaren, wegen seiner Strengflüssigkeit weniger ge-schicktes Roheisen. Gemeiniglich werden gegen 1 5 Schau-feln Erz anderthalbmal so viel Fluss als Erz genommen;solcher Gichten aber in 24 Stunden gemeiniglich 18 aufge-setzt; wiewohl hierin, hinsichtlich der Leicht- oder Streng-flüssigkeit der Erze und des stärkeren oder schwächerenGebläses einiger Unterschied ist. Man erkennt, dass derOfen mehreren Eisenstein fordere, wenn sowohl die Steineoben im Ringe der Schacht, als auch die Flamme obenweiss ist, und wenn, vorzüglich bei Nachtzeit, Rauchund Flamme ungewöhnlich höher über den Ofen spielt,und sich viele Funken, Eisenfunken zeigen, ohne dassjedoch die Bälge ungewöhnlich starken Wind geben;wenn man mit Vorsicht durch die Form in den Ofen sieht,und mehrere weissc als schwarze Eisentropfen gewahrwird; wenn die Schlacke weiss, leicht, dünnflüssig undunterhalb wenig eisenroslig ist, und ohne das der Eisen-stein mit Werke vermischt ist, dennoch glimmende Tlieil-elicn und Füttern, die wie Silberblätlchen ausselicn, zeigt;