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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
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196
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von ( 1 er Giclit hinweg, füllt den Ofen endlich ganz mitKohlen, und wenn derselbe etwa bis auf sieben Fuss nie-dergegangen ist: so öffnet man den Heerd. Man giebtalsdann bei durchbrechender Flamme, an Eisenerz undKohlen, anfänglich und so lange, bis sich vor der FormSchlacken und Eisenfunken zeigen, ohne Gebläse, nurkleine, nach und nach vermehrte, hierauf aber mit dem,anfangs langsam angelassenen Gebläse, von Tag zu Tagebis zum festgesetzten Verhältnisse vermehrte Gichten auf.Als Fluss oder Zuschlag gebraucht man am häufigsten denKalkstein, der dann aber nicht gebrannt zu sein braucht,oder gahre Eisenschlacken von einem Erze, das ein ge-schmeidiges Eisen gab. Minder vortheilhafte Zuschlägesind der Gyps, der Flussspatli, die gemeine und Seifensie-derasche, und die ungaliren Eisenschlacken, welche einzu brüchiges Roheisen geben. In den meisten Gegendenvon Europa heizt mau die hohen.Ocfen mit Holzkohlen;in England, Schottland, und wie schon erwähnt, seiteiniger Zeit auch in Schlesien, mit Steinkohlen, die vor-her ausgebrannt werden, und dann Coaks genannt werden.Fast immer aber geben die Holzkohlen ein besseres Guss-und Roheisen, als die Steinkohlen. Für strengflüssigeErze sind die harten Kohlen aus Buchen, Rüstern oderalten Birken, für leichtflüssige und magere hingegen dieaus Fichtcnholze mit den harten vermengte Kohlen, diebesten. Sie müssen nicht gar zu frisch gebrannt sein.Die Grösse der Gicht richtet sich nach der Grösse des Ofens,und beträgt von 8 bis 10 Kästchen, deren jedes 16 Zolllang,12 breit und eben so viele tief ist. Uebrigens sind klei-nere Gichten vortheilhafter als zu reichliche. ' Das Ver-