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nahe genug slehen, damit in dem dadurch mehr Raum er-haltenden Heerde und Gestelle die nöthige Hitze, und soauch die Ausschmelzung eines guten Roheisens erlangtwerde. Sie muss endlich 4. inwendig ganz glatt, ober-wärts gewölbt , unten platt, und so gemacht werden, dassdie Tiesen der Bälge genau in ihre Winkel schliessen,und dass sie mehr nach dem Rückstücke gerade in denMittclpunct des Ofens zu liegen kommen, damit sich andem Rückst eine kein ungeschiedenes Gut anlege, und dieSchlacken besser nach vorne zu getrieben werden. Einezu weit gewordene, oder angegriffene Form muss heraus-genommen und anders eingesetzt werden, welches mandas Umformen nennt.
Bei dem Zustellen des hohen Ofens wird derselbe erstlangsam durchwärmt, weil sonst seine Mauern zerbersten,und das Gestell wandelbar werden würde. Man heiztdemnach die Gegend vor der Form, und das Formgewölbemit Kohlen, oder besser mit Holze, bis der Lehm aus-wendig braun wird, worauf man das Feuer etwas ver-mehrt und sechs Stunden lang unterhält. Dann streuetman auf den Sohlstein, einer Hand hoch, Asche oderSand, und wirft glühende Kohlen darauf. Springt et-was von dem Gestelle ab: so muss noch von aussen einigeStunden lang geheizt werden, wo nicht: so macht manauf dem Sohlsteine ein kleineres, nach und nach zu ver-stärkendes, Holzfeuer, nach dessen Ausbrennung man aufdas Gestelle trockne Kohlen schüttet, die Gicht mit eiser-nen Platten belegt, den Heerd mit Steinen versetzt, unddas Feuer langsam niedergehen lässt. Alsdann füllt manden Ofen bis über die Rast mit Kohlen, nimmt die Platten
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