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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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oder mittelst Sclmiclzens mit Hammersclilag lind Kalk inTiegeln (durch das sogenannte Tiegelfrischen).

Die Eisenerze sind, wie bereits oben erinnert wurde,in ihrem Ansehen, ihren Beimischungen und Sclimelzbar-keitsgraden ungemein verschieden, und können deshalbauch nicht auf einerlei Art beschickt und zugute gemachtwerden; wiewohl sie auch dann noch, wenn sie amscliick-liclisien bearbeitet worden, ein Eisen von ungleicher Güteliefern. Die strengflüssigen Eisenerze, als die magneti-schen, erdigen und diejenigen Erze, welche manBlulsleinzu nennen pflegt, können nicht ohne Zuschläge andererEisenerze oder anderer Flussbefördernder Mittel geschmol-zen werden; die leichtflüssigen oder willigen Eisenerzehingegen lassen sich nicht nur selbst ohne Zuschläge inEluss bringen, sondern sie befördern auch die Schmelzungder strengflüssigen.

Was das llöslen der Eisenerze betrifft: so müssen,wie schon gesagt, die Oxydul- oder Oxydhaltigen Erzegar nicht geröstet werden; die dürren magnetischen zurBeförderung des Flusses und Erleichterung des vorherge-henden Pocliens nur wenig, bis sie ein stahlartiges Anse-hen oder eine bläuliche Farbe bekommen; die Schwefel-und Arsenik- haltigen Erze aber mit einem starken, lan-ge anhaltenden, und oft dreimal wiederholten Feuer ge-röstet werden.

Gewöhnlich stellt man das Rüsten in Rösthaufen an,in angezündeten Haufen, die aus schichtweise gelegtemHolze oder Kohlen und Erze bestehen, und mit Zweigenund Kohlengesliebe bedeckt sind; oder aber in Röststät-ten, oder in Gruben, oder auch in Röstöfen, welche