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Oft ist es erforderlich, die Erze, durch Zusainmen-schmelzeumit Kali, erst auflöslich in Salzsäure zu machen.
C. D arstellung des Eisens im Grossen.
Um das Eisen im Grossen auszubringen, wendet manvorzüglich diejenigen Eisenerze an, die entweder reine,oder mit Erden, Wasser, Kohlensäure, Phosphorsäureund Manganoxyd in sehr verschiedenen Verhältnissen ver-bundene Eisen-Oxydule oder Oxyde sind. Die mecha-nischen und chemischen Vorarbeiten werden hier nichtso genau vorgenonunen, wie bei anderen seltenem Erzen.An ein Waschen auf den Ileerden ist gar nicht zu denken,und fein eingesprengte Erze zu bearbeiten, lässt man sichgar nicht ein. Die Eisenerze werden, wenn sie, ausserden genannten Substanzen, auch Schwefel und Arsenik ent-halten, zuvor geröstet, dann grob verkleinert, mit Kohleund einem das Schmelzen des Eisenerzes beförderndenZuschläge, in hohen Schachtöfen geschichtet, und durchstarkes Gebläse bis zum Weissglühen erhitzi. Das ausder schmelzenden Masse sich rcducirende Eisen, welchesman von Zeit zu Zeit unten auslaufen lässt, oder aus-schöpft, und welches ein noch unreines Eisen ist, wirdim Grossen durch eine theilweise Oxydation, durch densogenannten Frischprocess gereinigt, wobei die fremdar-tigen Stoffe sich vorzugsweise oxydiren, und so theils alsGas, theils als Schlacke trennen, während ein reineresschmiedbares Eisen zurückbleibt. Diese Oxydation er-folgt entweder durch Schmelzung mittelst Gebläses undKohlen (durch die sogenannte Frischarbeit), oder mittelstder Steinkohlenllamme in Flammöfen (Puddlingsarbeit),