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gemeiniglich eingerichtet sind wie Kalküfen. Das gerö-stete Erz muss dann, wenn es Schwefel-hallig war, inden Laugekästen ausgelaugt werden, wodurch man, alsNebenproduct, Eisen-, Kupfer-oder Zink-Vitriol erhält.Nach dem Auslaugen lässt man die Erze erst wieder tro-cken werden, um nicht so viel Wärme auf die Vertrei-bung des Wassers verwenden zu müssen. Einige Schrift-steller empfelilen den Zusatz das Kalksteins bei der Rö-stung der schwefliclien Eisenerze; dieser Zusatz wäre abermehr schädlich als nützlich: indem er zwar den Schwefelan sich zieht, dagegen aber auch denselben zurückhält,und die erzeugte Schwefelleber bei der Schmelzung dasEisen leicht in einen schwefliclien Rohstein verwandelt,statt dessen es rein ausgeschieden und niedergeschlagenwerden sollte. Bei einigen Erzen soll ein Verwitternnöthig oder vorthcilhaft sein; man soll deshalb das kleingepochte Erz in niedrige und kleine Halden stürzen, siewenigstens ein Jahr lang liegen lassen, und im Frühjahreund Herbste Umstürzen. Es soR hiedurch das Erz mürberund poröser, und überhaupt zur bessern und leichternAusschmelzung geschickter gemacht werden. Namentlichist ein solches Verwittern empfohlen worden beim thoni-gen Spliaerosiderith, der in chemischer Hinsicht durch Ver-wittern in Eisenoxydhydrat umgewandelt wird.
DasFochen der Erze geschieht entweder mit der Handdurch den Hammer zu kleinen Stücken, von der Grösseeiner Nuss, oder vermittelst des Wassers zu einem feinenPulver, welches letztere weit leichter in einen guten Flusskommt, und eine voUkommnere Reduction des Metallsdurch die Kohlen während der Schmelzung gewähret;