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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
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Kohlenstoff genug entziehen kann. Man fügt allenfallsnoch so viel Kohle hinzu, als man glaubt, dass ohnge-fälir zur Desoxydation des Oxyds erforderlich sein möge.Das ganze Gemenge wird mit Oel zu einem Teige ge-macht, den man in den Ivohlentiegel eindrückt; derdarüber leerbleibende Raum wird mit Kohlenpulver vollgedrückt. Der Tiegel wird dann mit einem Deckel ver-kittet. Um die Reduction zu bewirken, muss man nuneine halbe Stunde lang einen ausserordentlich hohen Hitz-grad auf die Masse wirken lassen. Alsdann öffnet manden Tiegel und sieht zu, ob die Probe gelungen ist. Beidenjenigen Eisenerzen, welche das Eisen im oxydn-tenoder oxydulirten Zustande enthalten, ist das Verfahrenganz so ! , wie das eben beschriebene, nur hat man nichtnöthig, vorher die Röstung vorzunehmen.

In allen wohlgeratlienen Proben hat man die plötzli-che Abkühlung des erhaltenen Eisenkorns sorgfältig zuvermeiden, weil man sonst von dessen Geschmeidigkeitoder Brüchigkeit nicht genugsam urtheüen kann. Vonder Schlacke sondert man es dadurch ab, dass man alleszusammen in ein doppeltes Papier wickelt und in einemMörser gröblich zerstösst die noch etwa in der Schlackerückständigen Körner werden nach einem zweiten, sowie die kleinsten Eisentlieüchen nach einem noch feinerendritten Zerstossen durch den Magnet herausgezogen. Al-les zusammen muss dann genau gewogen werden. Daserhaltene Hauptkorn und die anderen Nebenkörner unter-sucht man nun ferner nach dem äusserliclien Ansehen,Farbe, Bruche und Streckbarkeit. Ein schwarzgraues,mit schwarz abfärbenden, zarten Schuppen überzogenes