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Technisch-chemisches Handbuch der Erforschung, Ausscheidung und Darstellung des, in den Künsten und Gewerben gebräuchlichen, metallischen Gehalts der Mineral-Körper : unter steter Berücksichtigung sämmtlicher, bis jetzt in der Chemie gemachten Erfahrungen; zum Selbststudium, besonders für angehende Hüttenbeamte, Cameralisten etc. ...
Entstehung
Seite
185
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3 . Mit Schwefelsäure verbunden kommt dasEisen vor im Eisensinter. Klaprotk fand in der Varie-tät von der Christbescheerung: 67 Eisenoxyd; 8 Schwe-felsäure; und 2 5 Wasser. Zell ne r fand in einer schle-sischen Varietät: 38,25 Wasser; 55 Eisenoxyd; 6,25Schwefelsäure.

4. Mit Arseniksäure verbunden findet mandas Eisen im Wiirfelerze. Bestandtlieile einer Varietätvon Carachand Muttral in Cornwall : 45,5 Eisenoxyd; 3iArseniksäure; 9 Rupferoxyd; 4 Kieselerde; 10,5 Wasser.Bestandtlieile einer Varietät aus Sibirien: 27,5 Eisenoxyd;33,5 Arseniksäure; 22,5 Kupferoxyd; 3 Kieselerde; und12 Wasser. Beide Angaben sind von Chenevix.

B. Proben auf Eisen.

1. Eisenprobe auf dem trocknen Wege.

Die Schwefel - haltigen Eisenerze müssen stark gerö-stet werden, alsdann werden sie fein gepulvert, mit 2Tlieilen Ivreidepulvcr, 1 Tlieile gebrannten Borax und 1Theile Flussspatli in den Kohlentiegel gebracht. DieKreide oder Kalkerde setzt man als Fluss-beförderndesMittel zu, jedoch nur in den F'ällcn, wo die zu pro-birenden Eisenerze Kieselerde und Alaunerde enthalten;bei anderen dagegen, welche Kalk- und Talkerde enthal-ten, wie z. B. der Spatlieisenslein, ist die Iyreidc als Fluss-mittel nicht anwendbar, und statt dieser muss man dannKieselsand zusetzen. Ausser dem Flussmittel kann mannoch eine gewisse Menge Kohlenpulvcr oder Kienruss zu-setzen*, was indessen nicht unumgänglich nothwendig ist,weil der Sauerstoff den Wandungen des Kohlentiegels